Finden Sie Ihr Abenteuer in Afrika
Private Safaris bietet unzählige Möglichkeiten für einzigartige Erlebnisse in Afrika. Stöbern Sie hier in unseren Angeboten für Ihre unvergessliche Afrika Reise.
Familien Rundreisen in Afrika: Jetzt Angebote finden
Unterwegs mit der ganzen Familie Afrika begeistert nicht nur Erwachsene, auch für Kinder wird einiges geboten. Unsere Familienrundreisen sind speziell auf die Bedürfnisse von Familien mit Kindern zugeschnitten, sodass Sie Ihre Ferien vollauf geniessen können, inklusive familienfreundlicher Unterkünfte, passenden Aktivitäten und Reiserouten. Erkunden Sie zum Beispiel die Garden Route mit dem Mietwagen und lassen Sie sich von diesem faszinierenden und familienfreundlichen Land in seinen Bann ziehen. Unsere Rundreisen für Familien Weitere Rundreisethemen Selbstfahrer Rundreisen Mit dem Mietwagen Afrika auf eigene Faust entdecken. Garden Route Entdecken Sie die unendliche Vielfalt von Südafrikas Südküste. Zugreisen Im nostalgischen Luxuszug durch Südafrika reisen. Geführte Rundreisen In Begleitung Ihres Guides die Geheimnisse Afrikas entdecken. [...]
Städtereisen Hotel in Afrika online: Jetzt Angebote finden
Mitten in Afrikas Metropolen Kapstadt, Nairobi, Windhoek und viele mehr. Entdecken Sie die spannenden Metropolen Afrikas von Ihrem Stadthotel aus. Die Hotels in unserem Angebot geniessen alle eine hervorragende Lage in der Nähe der Innenstädte oder Flughäfen und eignen sich sowohl für Stadtbesichtigungen als auch für eine entspannende Zwischenübernachtung vor Ihrer Weiterreise. Unsere Angebote für Stadthotels Weitere Unterkunftsarten Strandhotels Entspannung pur bei Ihren Badeferien in einem Hotel am Strand. Weingüter Authentische Unterkünfte inmitten malerischer Weinberge. Safari Unterkünfte Ihre Unterkunft im Busch oder in der Nähe der schönsten Wildschutzgebiete. Schlafen unterm Sternenhimmel Eine Nacht inmitten der Wildnis unter dem Sternenhimmel. [...]
Reisebericht: Auf der Suche nach einem verletzten Nashorn
Welche Aussicht! Über unseren Köpfen schwirrt ein roter Helikopter kreuz und quer durch die Luft und aus der offenen Türe hängt unser Geschäftsführer Claudio Nauli in den Sicherheitsgurten und fotografiert und filmt nonstop die Nashorn-Mutter mit ihrem Baby, die ängstlich vor diesem brummenden Objekt zu flüchten versuchen. Damit es klar ist, wir sind nicht plötzlich am Tiere jagen und uns ist der Schutz der Wildtiere und insbesondere der Nashörner extrem wichtig. Das war auch der Grund, wieso das gesamte Team im Mai 2015 gemeinsam nach Südafrika reiste. Der in São Paulo lebende Schweizer Swiss-Re-Direktor Rolf Steiner hat sich in Afrika seinen Kindheitstraum erfüllt und mit der Rhulani Safari Lodge im Madikwe Wildschutzgebiet/Südafrika im& Grenzgebiet zu Botswana im 2013 seine eigene Lodge gekauft. Die Rhulani Safari Lodge versucht ihre Gäste wo immer möglich in die Tier- und Naturschutzaktivitäten einzubinden und wir hatten die einzigartige Möglichkeit Beobachter einer Nashornschutz-Massnahme zu sein. Statt auf eine Morgenpirschfahrt starteten wir nach dem Frühstück mit unseren offenen Fahrzeugen um Carlien Esterhuizen, Feld Ökologin in Madikwe und Dr. Louis Greeff, einen anerkannten Wildtierarzt zu treffen. Carlien gab uns einen Einblick in die vielfältigen Naturschutzaktivitäten in Madikwe und inwiefern Rhulani in diese Projekte involviert ist. Geplant war, ein weibliches Breitmaul-Nashorn mit seinem Kälbchen zu finden. Das Muttertier war vor Jahren mit einem Satelliten-Band am Fuss markiert worden und dieses Band musste dringend ausgewechselt werden, da es mit den Jahren zu eng wurde und das Tier sich damit aufschürfte. Das Tier wurde seit zwei Wochen geortet aber konnte nie betäubt werden. An diesem strahlend sonnigen Tag im Mai sollte ein weiterer Versuch gestartet werden. Der Helikopter hob mit unserem Claudio Nauli ab und wir fuhren dem Heli in unseren Safari Fahrzeugen nach. Das Tier wurde im Norden des 75 000 Hektar grossen Madikwe Wildschutzgebietet vermutet und mit dem Helikopter wurde das Gebiet von oben gescannt. Via Funk wurden unsere Ranger informiert, dass das Nashorn und sein Baby aufgespürt wurden und der Tierarzt setzte aus dem Helikopter mit seinem Betäubungsgewehr an. Getroffen! Jetzt mussten wir nur noch in genügend Distanz warten, bis die muskuläre Injektion wirkte und das Mutternashorn wankend langsam in die Knie ging und unbeweglich wurde. Das Jungtier war zu diesem Zeitpunkt noch nicht betäubt, aber wich keine Sekunde von seiner Mutter und war daher ein leichter Fang. Nachdem der Helikopter gelandet war, näherten sich der Arzt und seine Helfer den beiden Nashörner und verdeckten den Tieren die Augen mit Tüchern. Jetzt durften auch wir uns den beiden Tieren langsam nähern und das erste Mal im Leben ein Horn anfassen und die Haut berühren. Wir merkten, dass das Muttertier sehr erschöpft war von den Fluchtanstrengungen und immer noch heftig schnaubte. Doch es durfte keine unnötige Zeit vergehen, der Tierarzt kontrollierte laufend die Werte des Tieres und die Wirkung der Injektion war zeitlich limitiert. Das im Gras liegende tonnenschwere Nashorn musste zur Seite gekippt werden, was dann mit der Hilfe von rund 6 Personen und mehreren Anläufen auch gelang. Nun konnte der Tierarzt das Band wegschneiden und die Verletzung säubern. Wenige Minuten später mussten wir bereits wieder in unsere Fahrzeuge einsteigen, den beiden Tieren wurde die Augenbinde entfernt und von Weitem konnten wir beobachten, wie sich Mutter und Kalb langsam wieder bewegten und kurz darauf friedlich grasend in die weite Savanne liefen. Für dieses einmalige Erlebnis danken wir Rolf Steiner und seinem Team. Alle Reiseberichte [...]
Reisebericht: Zimbabwes diebische Elefanten
Stories aus den Nationalparks Hwange und Mana Pools in Zimbabwe Bereits vor einigen Jahren habe ich das Land von Bulawayo bis nach Harare im Auto bereist und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten besucht. Ein tolles Land mit viel Potential, wunderschönen und abwechslungsreichen Landschaften sowie freundlichen und aufgeschlossenen Einwohnern. Aufgrund der politischen Situation zögern interessierte Kunden oft, eine Reise an diese faszinierende Destination zu unternehmen, um die herrschende Diktatur nicht zu fördern. Leider geht dabei vergessen, dass die Zimbabwer unsere Unterstützung dringend benötigen. In Victoria Falls besteigen wir ein Kleinflugzeug mit dem Ziel Hwange Nationalpark. An der Flugpiste werden wir von unserem Guide Armstrong abgeholt und wir nehmen die Fahrt ins Somalisa Acacia Camp in Angriff. Der Park beheimatet ca. 40'000 Elefanten und unterwegs zur Unterkunft haben wir gefühlt mindestens die Hälfte davon bereits gesehen. Ganz nebenbei sind da auch noch Giraffen, Zebras, Gnus, Strausse, Impalas und andere Wildtiere anzutreffen. Bereits während des Transfers knipsen wir was das Zeug hält. Im Camp werden wir herzlich begrüsst und das kalte Tuch sowie der hausgemachte Eistee sind eine willkommene Erfrischung. Dann werden wir in den gemütlichen Hauptbereich geführt, wo das Mittagessen in Buffetform für uns bereit steht. Wir geniessen nicht nur die ausgezeichnete Mahlzeit sondern auch den freien Blick auf das vorgelagerte Wasserloch. Nach dem Lunch beziehen wir unser Zelt und richten uns für die nächsten Tage ein. Wir können uns kaum entscheiden, ob wir auf der Veranda sitzend oder auf dem Bett liegend das Wasserloch im Auge behalten wollen. So machen wir es uns auf dem Bett bequem und warten erst mal ab. Es dauert nicht lange, bis sich die ersten Tiere in der Hitze des Nachmittags nach Wasser lechzend dem Camp nähern: Elefanten-Alarm! Elefantenbad Rasch laufen wir zum Pooldeck und sichern uns in gespannter Erwartung auf das kommende Naturschauspiel die beste Position auf den Liegebetten. Schnellen Schrittes, mit weit nach vorne gestreckten Rüsseln, strebt eine Elefantenherde der Wasserstelle entgegen. Prustend stürzen sich die Jungtiere ins Nass und die Muttertiere machen es ihnen nach. Ich kann es kaum glauben und vor lauter Aufregung schlägt mein Herz Purzelbäume, als eine mächtige Elefantenkuh sich von der Wasserstelle abwendet und sich dem Pool – und somit uns – nähert. Wenige Sekunden später sehen wir aus nächster Nähe ihren Rüssel ins Wasser gleiten und hören, wie sie das Wasser einsaugen. Wir können tief in den Schlund hineinschauen, in den der Rüssel das köstliche Nass hineinspritzt. Ein atemberaubendes Erlebnis! Nach wenigen Minuten ist das Spektakel vorbei und wir bleiben noch einen Moment sitzen, fassungslos und tief beeindruckt. Solche Szenen gehören in den Somalisa Camps zur Tagesordnung und hinterlassen bei allen Gästen einen unvergesslichen Eindruck. Während der Nachmittagspirschfahrt bestaunen wir die abwechslungsreiche Landschaft und die reiche Tierwelt. Kurz vor Sonnenuntergang finden wir fünf Löwinnen, die sich unter Schatten spendenden Büschen räkeln. Wie gebannt beobachten wir, wie sie langsam erwachen, sich strecken und schliesslich die Köpfe wieder sinken lassen und weiter dösen. Die Sonne verschwindet langsam hinter dem Horizont und wir genehmigen uns den obligaten Sundowner im Fahrzeug. Wir kosten jede Minute aus, bevor wir uns – in warme Ponchos eingekuschelt – auf den Rückweg begeben. Nach der Ankunft im Camp gehen wir ans knisternde Lagerfeuer, das nur durch eine Barrikade aus Holzstämmen von der erwähnten Wasserstelle entfernt ist. Wir sind gespannt, ob mehr Elefanten und andere Tiere für einen Schlummertrunk vorbei kommen und wir werden nicht enttäuscht. Unter dem funkelnden Sternenhimmel Zimbabwes beobachten wir Büffel, Zebras, Gnus, Impalas und Elefanten am Trinken. Fast enttäuscht hören wir, dass das Abendessen bereit ist und wir verabschieden uns schweren Herzens von der Szenerie. Nächtlicher Besuch Nachts werde ich von einem Geräusch geweckt, das ich zuerst nicht einordnen kann. Kommt das Scheppern vom Hauptzelt? Ist das Personal vielleicht schon dabei, das Frühstück vorzubereiten? Ein Blick auf die Uhr zeigt, dass es 2 Uhr nachts ist. Eindeutig zu früh für solche Vorbereitungen. Dann fällt mir wieder ein, dass das Personal uns vor «Jurassic» gewarnt hat. Ein riesiger Elefantenbulle, der auf den Geschmack von Seife gekommen ist und diese mit Vorliebe aus den Badezimmern der Gästezelte entwendet. Ich drehe meinen Kopf nach rechts und tatsächlich: Höchstens 5 Meter entfernt und hinter der netzartigen Abtrennung der Nasszelle sehe ich einen mächtigen Kopf, der das ganze Bad ausfüllt. Mit seinem grossen Rüssel tastet er die verschiedenen Gegenstände ab und dabei hat er die Keramik-Schälchen mit den Seifen entdeckt. Kein Problem für die sensiblen Riesen, die Seife zu stibitzen und sich dann auf leisen Sohlen zu entfernen. Ein weiteres Erlebnis, das meine Liebe zum afrikanischen Busch wachsen lässt und ein zusätzlicher Grund, weshalb ich nie genug davon bekommen werde. Nach drei ereignisreichen Tagen voll spektakulären Begegnungen nehmen wir mit einem weinenden und einem lachenden Auge Abschied von Somalisa. Das nächste Abenteuer erwartet uns: Mana Pools. Die Camps Zambezi Expeditions und Kanga lassen sich ideal miteinander kombinieren. Jede Zeltunterkunft hat seinen eigenen Charme und bietet unterschiedliche authentische Erlebnisse. Das mobile Zambezi Expeditions Camp wird erst unmittelbar vor Ankunft der Gäste direkt am Zambezi Fluss aufgebaut, während sich das Kanga Camp im buschigen Hinterland des Nationalparks versteckt. Bush-Walk Die Lage des Fluss-Camps und die hier herrschende Atmosphäre verschlagen uns die Sprache. Idyllisch reihen sich die Zelte am Ufer des mächtigen Flusses und der Ausblick auf die gegenüberliegende Bergkette des Lower Zambezi Nationalparks in Zambia ist spektakulär. Erschöpft von der Hitze und der Anreise lassen wir uns überwältigt in die Camping-Stühle sinken und geniessen den Moment, bevor wir in unser Zelt gebracht werden. Nach dem vielen Sitzen und Essen sehnen wir uns nach etwas Bewegung und wir entschliessen uns, eine Busch-Wanderung zu unternehmen. In Begleitung eines qualifizierten Guides begeben wir uns zu Fuss auf die Suche nach der hiesigen Tierwelt. Aus sicherer Distanz beobachten wir die schüchternen Elan Antilopen, Elefanten und Büffel, während die Paviane in den Bäumen turnen. Wir stehen am Ufer des Zambezi und zählen die Hippos, die sich zum Schutz vor der Sonne im Wasser aufhalten sowie die sich auf den Sandbänken ausruhenden Krokodile. Inzwischen hungrig geworden kehren wir am späten Nachmittag ins Camp zurück, wo wir noch einige Minuten zufrieden vor unserem Zelt sitzen, bevor wir uns frisch machen und im Hauptzelt das exzellente Abendessen einnehmen. Mit vollem Bauch und glücklich lassen wir uns anschliessend vom Grunzen der Flusspferde in den Schlaf wiegen. Heute steht eine Kanu-Fahrt auf dem Programm. Das Gefühl, das mich ergreift, während wir fast lautlos dahingleiten, ist nicht zu beschreiben. Eine tiefe Ruhe überkommt mich und ich kann mein Glück kaum fassen. Fasziniert beobachte ich die Schauspiele, die die Natur zu bieten hat. Allerdings ist mir doch eher mulmig zumute, als wir uns den Flusspferden nähern. Aus der Distanz sind sie ja ganz süss und für ein tolles Foto dürfen sie auch gerne den Mund aufreissen, doch zu nah will ich ihnen nicht kommen. Da wechseln wir auch schon die Richtung und lassen uns von der Strömung weiter flussabwärts treiben. Zweibeinige Elefanten Am nächsten Tag wechseln wir das Camp, doch zuerst wollen wir eines der Höhepunkte Mana Pools finden: die auf den Hinterbeinen stehenden Elefantenbullen. Einige der grauen Riesen waren clever genug zu merken, dass es etwas weiter oben in den Bäumen noch mehr saftige Blätter gibt. Leider ist das Glück heute nicht auf unserer Seite und wir verlassen die Ufergebiete des Zambezi unverrichteter Dinge. Auf holprigen Strassen fahren wir durch den Park, der heisse Wind weht uns um die Ohren und trocknet unsere Haut komplett aus. Wir leeren eine Wasserflasche nach der anderen, um nicht zu dehydrieren. Wir sind im Busch, kein anderes Fahrzeug oder gar Camp weit und breit. Ein fantastisches Gefühl – this is Africa! Das Kanga Camp liegt inmitten dichten Busches an einer Lichtung. Die Lage ist einzigartig, denn direkt vor dem Camp befindet sich die einzige Wasserstelle im Umkreis von mehreren Kilometern. Der grosszügige Hauptbereich mit verschiedenen Sitzmöglichkeiten, einer Busch-Bar und einer Terrasse, ist auf Stelzen gebaut. Der perfekte Ort, um auch mal eine Pirschfahrt sausen zu lassen und die reiche Tierwelt vom Camp aus zu beobachten. Es vergehen kaum 10 Minuten, ohne dass Tiere die Lichtung betreten. Direkt vor unserem Zelt wälzen sich Wildschweine und Elefanten im Schlamm. Ich kann mich nicht satt sehen und die Anzeige auf meiner Fotokamera erreicht inzwischen 2500 Bilder. Abends treffen wir uns in der Lounge mit den anderen Gästen und wir genehmigen uns ein kühles Glas Weisswein. Das Abendessen wird gemeinsam am grossen Tisch auf der Terrasse unter dem Sternenhimmel eingenommen. Die Guides unterhalten uns mit spannenden Geschichten und scheinen mit ihren Taschenlampen immer wieder auf die Wasserstelle. Auf einmal legt er seinen Finger auf den Mund und legt uns nahe, still zu sein. Er hat etwas entdeckt... Der Lichtkegel bewegt sich zur äussersten rechten Stelle und mir stockt der Atem: Ein Leopard. Am Wasserloch. Direkt vor uns. Wow. Doch damit nicht genug… Er schwenkt weiter links rüber und wir sehen eine Löwin, die am Wasser trinken ist. Dahinter nähern sich mehrere Elefanten, gefolgt von einer Herde Büffel. Ich bin sprachlos, kann es nicht fassen. Wo gibt es denn so etwas? Vier der berühmten Big Five an ein und derselben Wasserstelle, zur gleichen Zeit. Ich frage mich, ob ich träume… Aber nein, es ist Realität. Der Leopard hat sich zwar inzwischen wieder zurückgezogen, dafür sind drei weitere Löwen dazu gestossen. Es ist unfassbar, die Spannung klar spürbar. Das Essen auf unseren Tellern wird kalt, denn wir starren alle wie gebannt auf dieses einzigartige Intermezzo. Später begleitet uns der Guide zu unserem Zelt. Kaum hat er sich etwas distanziert raunt er mit leiser Stimme, dass wir im Zelt bleiben sollen, die Löwen befänden sich hinter unserer Einheit. Erst glauben wir, uns verhört zu haben. Wie, direkt hinter unserem Zelt? Sind wir denn an ihnen vorbei spaziert??? Ein mulmiges Gefühl macht sich in unseren Mägen breit doch gleichzeitig steigt der Adrenalinspiegel. Denn das Badezimmer ist offen, zumindest nach oben und vorne. Wir wollten doch auch noch duschen... Ich weiss zwar, dass nichts passieren kann. Doch ist der Gedanke, dass die vier Löwen direkt hinter der Wand aus dünnem Canvas-Stoff liegen, sehr aufregend. Also nehme ich meinen ganzen Mut zusammen und wage mich nach draussen. Die Dusche unter dem funkelnden Sternenhimmel, bei Vollmond und bei Löwen-Gebrüll tut gut und keine halbe Stunde später schlummere ich friedlich ein und verbringe eine erholsame Nacht in meinem bequemen Bett. Am Tag nach unserer Abreise hat ein Rudel Wild Dogs während des Frühstücks das Wasserloch zur Jagd auf ein Impala auserkoren. Leider haben wir dieses Spektakel verpasst, doch habe ich somit eine Ausrede mehr, wieder hierher zurück zu kommen. Selten habe ich Tiere so nah und intensiv erlebt wie im Somalisa und im Kanga Camp. Für mich ein absoluter Traum. Ihr überzeugendes Konzept ist folgendes: «Unsere gesamte Leidenschaft gehört den wildesten und einsamsten Plätzen Afrikas. Weit weg vom Alltag und von den Zwängen der Zivilisation. Diese Leidenschaft wollen wir mit Gästen aus aller Welt teilen, die hierfür empfänglich sind. Unser Streben gilt dabei zugleich den Menschen, die hier leben und dem Erhalt einer intakten Umwelt. Beide – Mensch und Natur – sollen durch unser Tun profitieren.» Alexandra Mucheik, Product Manager Private Safaris Alle Reiseberichte [...]
Reisebericht: Rovos Rail - Die Geschichte
Einsteigen bitte Steigen Sie ein in den bekanntesten Nostalgie-Zug Afrikas, lassen Sie sich von der afrikanischen Landschaft, einzigartigen Tierwelt und dem Service auf höchster Qualität verzaubern und geniessen Sie eine der schönsten und exklusivsten Reisearten Südafrikas. Gut zu wissen Tenue tagsüber casual, abends im Anzug oder Smoking Lunch und Dinner sind in zwei Schichten eingeteilt, meistens Fünf-Gang Gourmet-Menues Die Bar wird erst geschlossen wenn der letzte Gast geht Details, wie Bodenheizung in Abteil, Extrahacken für Brillen, Badewanne mit Blick auf die vorbeiziehende Landschaft pro Abteil ein Butler, welcher sogar Wachsflecken von Smoking wegzaubert (selber erlebt) Der Zug fährt während der Nacht nicht, hält auf Nebengleisen an und ist ist auch während der Ausflüge immer bewacht Wählen Sie Ihre persönliche Lieblingsstrecke Pretoria – Kapstadt oder umgekehrt, Reisedauer ca. 50 Std., Abfahrten mehrmals monatlich Pretoria – Durban oder umgekehrt, Reisedauer ca. 54 Std., Abfahrten mehrmals monatlich Pretoria – Victoria Falls oder umgekehrt, Reisedauer ca. 55 Std., Abfahrten mehrmals monatlich Kapstadt – Dar Es Salaam oder umgekehrt, Reisedauer 14 Tage, Abfahrten 6 × jährlich Pretoria – Swakopmund oder umgekehrt, Reisedauer 9 Tage, Abfahrten 2 × jährlich Wie Herr Roland Vos Besitzer eines nostalgischen Luxuszuges wurde Wie es so oft im Leben ist, war auch die Idee des Rovos Rails eine Kombination von ungewollten Einflüssen und Ereignissen, die dazu führten, dass Herr Rohan Vos (daher auch der Name Rovos Rail) seinen ersten Zugwaggon kaufte. Rohan Vos war schon immer fasziniert von allem mechanischem, sagt seine Frau Anthea, die all die Jahre gemeinsam mit ihrem Mann und der Familie das Eisenbahnunternehmen aufgebaut hat. Sie bezeichnet sich als «Zugwitwe», und das wohl mit Recht. Die Ursprungsidee war, vier Waggons zu kaufen und diese an die Staatliche Eisenbahn anzukoppeln, und somit als Familienkaravan durch das Land zu reisen . Über 20 Jahre später sind aus den 4 Wagons knapp 80 geworden , Frau Vos ist immer noch eine «Zugwitwe», und Herr Vos macht sich einen Spass daraus zu sagen: « Mit 40 stand ich finanziell gut da. Mit 53 war ich Pleite, aber wow, habe ich einen tollen Zug !» Und mit dieser kleinen Anekdote beginnt unsere Reise mit dem Rovos Rail von Pretoria nach Kapstadt . Unsere Reise startet im Rovos Rail eigenen Bahnhof in Capital Park in Pretoria. Hier werden wir mit einem Lächeln und mit persönlichen Namen begrüsst. Ohne grosse Formalitäten verschwindet unser Gepäck (wir sehen es in unserer Suite wieder), wir erhalten ein Glas Sekt in die Hand gedrückt und beim Eintreten in die Bahnhof-Lounge fällt der Blick meines Mannes gleich auf die Dampflokomotive, die draussen an der Plattform steht. Und schwupps, weg ist er, direkt bei der Lokomotive, mit Kamera und allem. Es stimmt also doch, dass das Kind im Manne durchkommt beim Anblick der Lokomotive. Die nächste Stunde vergeht wie im Flug. Herr Vos hält eine kleine Ansprache, unsere Namen werden aufgerufen und wir dürfen endlich in den Zug, der die nächsten 3 Tage unser Zuhause sein wird. 43 klimatisierte Suiten aus Mahagoni, Teak und Glas, zwei Speisewagen, ein Salon und ein Aussichtswagen und 24 Angestellte sorgen rund um die Uhr für das Wohl der Gäste. Es ist herrlich, alles zu erkunden, zu schauen, wie die Fenster öffnen, was sich hinter den Schränken verbirgt, wie die Lichter an und ausgehen! Jeder Waggon auf Rovos Rail ist bis ins kleinste Detail liebevoll renoviert und restauriert worden. Es gibt keinen Fernseher oder Radio an Bord, wir werden darauf hingewiesen das Telefone und Computer nur in der Privatsphäre der Suiten benutzt werden sollen, oder am besten doch einfach mal zur Seite gelegt werden sollten. Dafür lassen sich die Fenster öffnen, man spürt den Wind im Gesicht und kann Afrika «riechen». Auch bei der Grösse der Zimmer an Bord von Rovos Rail kann man sehen, dass Herr Vos persönliche Vision umgesetzt wurde – selbst die kleinsten Suiten sind mit 7 m2 sehr geräumig und verfügen über ihr eigenes en suite Badezimmer mit Dusche. Unsere Deluxe Suite ist ca. 11 m2 gross und hat permanente Betten mit einer Lounge und dem en suite Badezimmer, und die noch grösseren Royal Suiten sind die Hälfte eines Waggons mit ca. 16 m2 und einer zusätzlichen Badewanne. Nach der Besichtigung und dazugehörenden Erklärung der Zimmer durch den Butler geht es weiter mit der Erforschung des Zuges. Schnell haben wir unseren Lieblingsplatz entdeckt… den Observation Waggon mit dem offenen Balkon am Ende des Zuges. Natürlich darf auch der Speisewagen nicht fehlen, und bevor wir uns versehen, wird zum Abendessen ein Gong geschlagen. Und so geht schon der erste Tag vorbei, bevor es uns überhaupt bewusst ist. Zugegeben, ich hatte mich vor der Reise gefragt, wie man es wohl drei Tage auf einem Zug ohne Wireless und Computer aushält , und spätestens jetzt merke ich, wie erholsam es ist, wenn man nicht alle 5 Minuten auf ein Telefon achten muss, ein Klingeln hört, oder denkt man verpasst ein e-mail. Stattdessen geniessen wir ein Glas Rotwein, ein herrliches Abendessen und ein sehr anregendes Gespräch mit einem Pärchen aus Norwegen die schon zum dritten Mal mit Rovos Rail fahren. Beim gemütlichen Frühstück am nächsten Morgen sehen wir die Landschaft Südafrikas vorbeiziehen (der Zug fährt max. 60 km/h). Der grösste Teil der Reise nach Kapstadt geht durch die Karoo, eine Halbwüste, die aber trotz der Kargheit äusserst reizvoll ist und einfach das «Nichts und die Weite» hervorhebt. Bei einem Ausfl ug in Kimberley lernen wir mehr über die Geschichte des Landes und schon geht es wieder weiter Richtung Süden. Der Sternenhimmel in der Karoo ist sagenhaft, und vom Observation Wagen aus fühlt es sich an, als ob wir die Sterne anfassen könnten. Ein Spaziergang am nächsten Morgen kommt nach all den kulinarischen Genüssen gerade wie gerufen. 5 km zu Fuss entlang der Bahnlinie durch die Karoo, mit Endpunkt das kleine historische Örtchen Matjiesfontein, wo die Zeit seit 150 Jahren stillzustehen scheint. Und weiter geht es, die letzten Stunden vergehen viel zu schnell! Wir haben während der letzten drei Tage Gleichgesinnte und Freunde an Bord gefunden, spannende Gespräche geführt, wir sind «entschleunigt» und umso schwerer fällt es uns in Kapstadt am Bahnhof einzufahren und plötzlich wieder mit dem «jetzt» konfrontiert zu werden. In den letzten 48 Stunden haben wir erkannt, dass wir einen perfekten Platz gefunden haben zum Entspannen und um einfach mal wieder «Mensch» zu sein. Rovos Rail lässt die Nostalgie einer Reiseart wiedererleben, die eigentlich schon fast vergessen ist, wo der Luxus aus Zeit besteht und der Weg eher die Reise ist als das Ziel. Herrlich! Ein Salut an Herrn Vos und seinen Traum. A propos Herr Vos… der steht auch in Kapstadt wieder am Bahnhof und begrüsst die Gäste persönlich und erkundigt sich, wie ihnen denn die Reise gefallen hat. Alle Reiseberichte [...]
Reisebericht: Mit Frans unterwegs durch Namibia
Windhoek (bo) – Er strahlt über das ganze Gesicht: unser Guide Frans Hamaseb kann es kaum erwarten, uns (seiner neunköpfigen Reisegruppe) sein Land zu zeigen. Gelassen sitzt er hinter dem Steuer unseres Reisebuses und wartet geduldig, bis wir alle vollzählig im Bus sitzen. «Bording completely» witzelt er ins Mikrofon, gefolgt von einem herzhaften, ansteckenden Lachen. Der ganze Bus grinst, und der Versprecher macht unseren Guide nur noch sympathischer. Ja, wir sind bereit für die nächste Etappe auf unserer unvergesslichen Reise durch Namibia. Private Safaris: Frans, vor zwölf Jahren hast du den Entschluss gefasst, Reiseleiter zu werden. Was hat dich dazu bewogen? Frans: Das hat sich so langsam entwickelt. Nach der 12. Klasse habe ich begonnen, in einer Lodge zu arbeiten, wo ich als «Field Guide» den Gästen die Natur und Tierwelt gezeigt habe. Den Umgang mit Menschen und den Zugang zur Natur habe ich sehr genossen. Deshalb habe ich kurz darauf die Ausbildung zum Jagdführer gemacht und viele Jahre auf Jagdfarmen gearbeitet. Als Teil der Arbeit habe ich oft Gäste vom Flughafen abgeholt, sie zur Jagdfarm gebracht und ihnen beim Check-in geholfen. Das hat mir grossen Spass bereitet. Und so habe ich begonnen, als Fahrer zu arbeiten. Ich war also mit einem Reiseleiter und Gästen unterwegs. Durch diese Arbeit hatte ich viel Kontakt mit den Reiseleitern. Und irgendwann war mir dann klar, dass ich auch als Reiseleiter arbeiten möchte. Was genau war es, das dich an dieser Tätigkeit fasziniert hat? Die Touristen waren alle so freundlich, und sie waren extra gekommen, um mein Land zu entdecken. Dieses grosse Interesse hat mich beeindruckt. Zudem waren die Reiseleiter immer so glücklich, sie schienen ihren Job wirklich gerne zu machen. Deshalb habe ich mich entschieden, dass ich auch Reiseleiter sein möchte. Und ist die Arbeit so, wie du sie erwartet hast? Absolut. Der Job ist einfach toll. Ich geniesse meine Arbeit sehr. Sagt’s, und strahlt über das ganze Gesicht. Die Freundlichkeit und Herzlichkeit der Menschen in Namibia hat uns alle sehr schnell in ihren Bann gezogen. Dabei ist das junge Land, das erst vor gut 25 Jahren (1990), die Unabhängigkeit erlangte, das Zuhause vieler verschiedene Kulturen und nicht weniger als 13 Stämme. Zudem ist es geprägt von vielen Gegensätzen. So sind wir am einen Tag sprachlos über die Schönheit der Dünen in Sossusvlei, um am nächsten Tag in Swakopmund am Atlantischen Ozean bei einem Gin und Tonic die frische Meeresbrise einzuatmen. Herrlich. «Salami-Antilope rechts» tönt es grinsend aus dem Mikrofon. Neun Köpfe drehen sich erwartungsvoll nach rechts, und als wir ein Pferd entdecken dauert es eine Sekunde, bis der Groschen fällt. Wir schmunzeln amüsiert. Endlose Strassen - lange Fahrten Frans, was gefällt dir am besten an deiner Arbeit? Ich arbeite sehr gerne mit Menschen aus verschiedenen Ländern. Alle sind anders, und das ist sehr spannend. Ich geniesse den Umgang. Ich führe oft Gäste aus Deutschland und der Schweiz durch Namibia, aber ich zähle auch Japaner, Chinesen und Amerikaner zu meinen Gästen. Diese Abwechslung ist ganz toll. Ausserdem gefällt mir die Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln. Die Ausbildung zum Reiseleiter für die Länder im südlichen Afrika hat drei Jahre gedauert, aber auch heute nach zwölf Jahren kann ich mich laufend in Kursen weiterbilden. Als nächstes werde ich beispielsweise einen Kurs in Elefanten-Theorie besuchen. Darauf freue ich mich sehr. Frans spricht Hochdeutsch mit uns, aber hin und wieder müssen wir genau hinhören um ihn zu verstehen, denn er hat nie einen offiziellen Deutsch-Kurs besucht. So wurde das Tier «getot» statt getötet, und er spricht uns als Gruppe mit «du» in der zweiten Person Einzahl an. Doch das macht ihn für uns nur noch sympatischer. Abwechslungsreiche Pausen Du sagst, du hast auf der Jagdfarm Deutsch gelernt. Ja genau. Die Besitzer der Jadgfarm und viele der Jäger waren Deutsche. Die Inhaber haben mir damals nahe gelegt, Deutsch zu lernen. Einmal musste ich mit den Jägern mitgehen, obwohl ich kein Wort verstanden habe. Das war der Anfang. «Da musste ich mit Fuss ins kalte Wasser rein» erklärt Frans nicht ohne Stolz. Neben Deutsch spricht er afrikaans, englisch, holländisch und ein wenig französisch. Doch wirklich fasziniert sind wir, wenn Frans in seiner Muttersprache spricht, denn er gehört zum Stamm der Damara, einer von total drei Stämmen deren Sprache «Klicklaute» beinhalten. Bis zum Schluss versuchen wir vergebens, ;uns die zwei Wörter zu merken, die (geschnalzt) soviel wie «zum Wohl» bedeuten. Die Möglichkeit zu üben haben wir genug, denn der abendliche «Sundowner» ist in Namibia Teil des Erlebnisses. Dieser Luxus ist ein Kontrast zur Armut, denn Namibia zählt zu den Ländern mit dem grössten Einkommensgefälle zwischen Arm und Reich. Und so fragen wir uns, wie die Angestellten in den wunderschönen Lodges über uns reiche Touristen denken. Doch auf diese Frage winkt Frans ab. Der Tourismus, so erklärt er, ist der am schnellsten wachsende Industriezweig, und die Menschen in Namibia sind sehr dankbar für die Möglichkeiten, die sich Ihnen dadurch eröffnen. Frans ist sehr ruhig und zurückhaltend. Erst als wir nochmals nachfragen erzählt er uns, dass er in seiner Freizeit in einer Suppenküche aushilft und diese nach Möglichkeit auch finanziell unterstützt. Ist es für dich manchmal schwierig, deine Kultur mit dem Tourismus zu vereinen? Nein, gar nicht. Ich bin sehr modern auf einer deutschen Farm aufgewachsen. Pflegst du trotz des modernen Lebens gewisse Damara-Traditionen? Ja klar, am 26. Oktober feiern wir Damara das Königsfest. Wir treffen uns alle südlich des Ortes Korihas im Damaraland und singen und tanzen wie unsere Vorväter dies getan haben. Hast du einen Traum für die Zukunft? Ich möchte gerne meine eigene Tourismusfirma haben. Ich möchte eigene Reiseleiter anstellen und Touren in Namibia, Botswana und Zimbabwe planen. Und ich möchte irgendwann gerne einmal nach Deutschland reisen. Was ist für dich das schönste an deiner Arbeit? Wenn ich eine Gruppe abhole am Flughafen, und die Gäste voller Erwartungen sind, das ist der schönste Moment. Dann setze ich alle in den Bus, fahre los und erzähle von meinem Land und meiner Kultur. Das ist für mich ein ganz besonderer Moment. Und die Leute geniessen das sehr. Schon zu Beginn der gut zwei Wochen in Namibia ist für uns klar: dieses Land ist ein ungeschliffener Diamant. Ein junges Land mit vielen spannenden Kontrasten, herzlichen Menschen, unterschiedlichen Kulturen, rauen Wüstenlandschaften und einer reichen Tierwelt. Die Reise durch Namibia wird unvergesslich bleiben, denn Reiseleiter Frans hat den Diamanten für uns zum Glänzen gebracht. Es gibt viel zu erleben und zu sehen in Namibia Alle Reiseberichte [...]
Reisebericht: Am Ende ergibt alles einen GIN
«I can’t think of anything more romantic that captures the imagination better than a magnificent sunset with the person you love the most...» Wir sassen gemütlich in unserer Kanonkop House Bar, genossen den Blick auf den leuchtenden Sonnenuntergang und die schimmernde Lagune von Knysna und fühlten uns im wahrsten Sinne des Wortes im Paradies. Doch wir wollten diesen besonderen Ort für unsere Gäste noch unvergesslicher machen.Stundenlang diskutierten wir, hatten viele lustige Ideen, aber schlussendlich waren wir uns einig. Auf Safari gehört ein Gin&Tonic zum Sonnenuntergang und das sollte am Meer auch so sein und so war unsere Gin Bar@Kanonkop House und die Reise, um die schönsten handgemachten Gins in Südafrika zu finden, geboren. Gin or not to gin Wir wussten, dass Gin ein Getreidedestillat ist und das Geheim-Kombination mit verschiedenen Pflanzenstoffen ist. Wir lernten, dass sich Gin durch den Duft und Geschmack von Wacholder zu anderen Spirituosen unterscheidet. Dass die beste Ergänzung zu Gin in Tonic ist (auch davon gibt es mehrere Varianten) und das Ganze in einem eher bauchigen Glas serviert werden sollte, um das Aroma zu verbessern. Nachdem wir uns noch viel mehr theoretisches Wissen über Gin angeeignet hatten, machten wir uns auf den Weg mit einem Ziel: Wir wollten die besten handgefertigten Boutique-Gins finden. Auf der Fahrt entlang der Garden Route haben wir einmal mehr realisiert, wie glücklich wir sind, in einem so schönen Land zu leben. Die Küste wechselt sich ab mit Wäldern und Farmlandschaften. Die Zeit verging wie im Flug und bevor wir uns versahen, erreichten wir die Musgrave Destillerie in Kapstadt. You are the gin in my tonic Gin 1 Hier fanden wir zwei fantastische Gins. Die Brennerei ist im Besitz von Simone Musgrave, deren Grossvater 1949 von England nach Südafrika auswanderte. Über den Musgrave 11 Gin erfuhren wir von den elf pflanzlichen Zutaten und dass der würzige Geschmack vom aromatischen Kardamom, Ingwer und einem Gewürz namens Grains of Paradise kam. Gin 2 Schon immer war die Rose ein Symbol für Liebe und Schönheit. Im Musgrave Pink Gin sind Hagebutten die besondere Zutat, aber der hellrosa Farbton rührt durch die Infusion mit Rosenwasser. Gin 3 Begeistert fuhren wir in die nächste Brennerei Clemengold, wo wir einen schönen, weichen Gin mit einem Hauch Zitrus fanden. Weich und fein im Geschmack mit Noten von Honig, Mandeln und Mandarinen. Ideal als frischer Sommercocktail an unserem Hotelpool, nach einem Massagetermin bei unserer hauseigenen Masseurin Zandi. It’s Gin o’clock Nach der Clemengold Distillery entschieden wir uns eine Kleinigkeit in einem der trendigen Restaurants in Kapstadt zu essen. Mark schlug scherzhaft vor, dass wir zukünftig unsere Wochenenden immer so verbringen sollten. Gin 4 Früh am nächsten Morgen ging es nach Worcester, einer Stadt, die mehr für ihren Wein als für ihren Gin berühmt ist. Hier wollten wir die Six Dogs Karoo Gin Brennerei besuchen. Die zwölf Kräuter und Pflanzen, welche zum Würzen verwendet werden, kommen aus der Karoo, einer trockenen Halbwüstenregion. Die berühmteste Zutat ist die zarte Blume des Akazien-Dornbaums, die eine Note von sanfter Süsse hinzufügt. Gym? I heard Gin! Gin 5 Der Six Dogs Karoo Gin war ein Favorit, aber der Gin-Hersteller hatte noch einen Trick im Ärmel.Mark liebte schon als kleiner Junge Magie. Und Magie ist beim Six Dogs Blue Gin im Spiel. Der Namestammt von der Blue Pea Blume,welche diesem Gin eine auffallende blaue Farbe gibt, aber sichin Verbindung mit Tonic in zartesRosa verwandelt, ist das nicht Magie? Doch Vorsicht, die rosa Farbetäuscht, denn der Gin ist stark. Gin 6 / 7 / 8 Das berühmte und malerische Städtchen Stellenbosch mit seinen alten, von Eichen gesäumten Strassen war der nächste Stopp. Wir hatten das Gefühl, dass die drei Gins der Triple Three Distillery die Seele Afrikas umfassten. Jeder der Triple Three Gins hatte seinen eigenen Geschmack von Afrika. Tausende, indigene Wildkräuter und sonnengereifte Früchte wachsen dicht aneinander, nur einen Steinwurf von der Destillerie entfernt. Der Brennkessel in der ehemaligen Traktorscheune auf einem der ältesten Weingüter am Kap ist das Herz von Triple Three. Gin 9 Südafrika ist berühmt für seine «Pad Stals» oder Farmen, wo die kurligsten Antiquitäten, hausgemachte Kuchen, frischer Obst und kleine Geschenke verkauft werden. Die Route 62 führt durch das längste Weintal der Welt, «The Langkloof» mit vielen solcher Farmen, und bei einem Kaffeestopp bekamen wir den Tipp zur Black Mountain Karoo Dry Gin Brennerei. Dieser erstklassige Gin aus 13 auserlesenen Pflanzenextrakten, wie u.a. Zitronenschale, wilde Anisblüten, Holunderblüten, Akazienblüten mit Andeutung von Lakritze und Fynbos wird in traditionellen Brennkesseln dreifachgebrannt. Wir hatten unseren letzten Gin gefunden und wir hätten nicht glücklicher sein können. Let it beGIN Wieder zu Hause wollten Cocktails erfunden, kreiert und benannt werden. All unsere Kreationen mussten natürlich auch getestet werden. Gemeinsam mit unseren Freunden hatte wir die spannendsten und lustigsten Abende bis wir uns für eine exklusive Auswahl von wirklich südafrikanischen hausgemachten Gin Cocktails entschieden haben. Die vielen Menschen, welche wir auf unserer Gin-Rekognoszierungsreise kennen gelernt haben, Freunde, die unsere Idee unterstützt haben und ein Land, welches so viel bietet – all dies macht unser Leben so wertvoll. Sowohl Mark als auch ich können es kaum erwarten, bei Sonnenuntergang in unserer Bar, wo unser Gin-Traum begann, über diese Reise zu erzählen. Mark and Adele Conyers, Kanonkop House, Südafrika. Alle Reiseberichte [...]
Reisebericht: Ayabonga Mgope und sein erstes Fahrrad
Ayabonga ist Schüler des Salesian Institute Youth Projects (SIYP) in Kapstadt mit Bildungs- und Berufsförderungsprogrammen für Kinder der Townships. Die Lehrer waren schon länger auf einen Jungen aufmerksam geworden, der während des Schuljahres nach jedem Mittagessen den Speisesaal freiwillig aufräumte, ohne von den Lehrern ermutigt worden zu sein. Alle wussten, dass Ayabonga Radfahren liebte, obwohl er kein eigenes Fahrrad besass. Nach langem Suchen fanden die Lehrkräfte im Schulkeller ein altes Fahrrad, welches sie flickten und Ayabonga in Anerkennung seiner vorbildlichen Hilfsbereitschaft als Sonderpreis bei der jährlichen Preisverleihung im Jahr 2015 schenkten. Nach den Schulferien Anfang 2016 stellten sie fest, dass Ayabonga nach dem Besuch bei seinen Grosseltern im Ostkap wieder zu Fuss in die Schule kam. Auf die Frage, ob das Velo gestohlen worden oder kaputt gegangen sei, erzählte er, dass seine Grosseltern in einer ländlichen Siedlung weit weg von der nächsten Stadt und Einkaufsmöglichkeiten leben. Ayabonga schenkte sein Fahrrad seinem Grossvater, weil er wusste, dass es seinen Grosseltern viel mehr helfen würde. Diese hatten nun ein dringend benötigtes Transportmittel für den Einkauf in der Stadt. Angelo Casu, Besitzer des Grand Dédale Country House und Johan Fourie, ein bekannter südafrikanischer Ex-Radprofi fahren am Mountainbike Rennen Cape Epic, einem der härtesten und bekanntesten Etappenrennen der Welt, jeweils zur Unterstützung von StreetSmart South Africa. Johan gehörte in den 1980er Jahren zu den weltweit führenden 1500m–Streckenprofis, durfte aber aufgrund sportlicher Sanktionen während der Apartheid nicht international starten. Angelo Casu hörte von der selbstlosen Tat des Jungen und beschloss zusammen mit Johan, das Rennrad zu spenden, mit dem Johan einst sein erstes Cape Epic Race gefahren war. Sie wollten Ayabonga ermutigen, weiter zu biken. Ayabonga trat darauf einem Bike-Club in Houtbay bei und genoss es, täglich mit seinem Rennrad unterwegs zu sein. Weil Angelo die Ambitionen des Jungen sah und das Talent erkannte, schenkte er ihm zusätzlich auch ein Mountainbike. Denn Ayabonga träumte davon eines Tages ein drei-tägiges Bikerennen zu fahren. Dieser Traum wurde 2018 wahr, Angelo Casu fragte ihn, ob er mit ihm am «Wines2Whales», einem der grössten Mountainbike-Events, im November 2018 fahren möchte. Das Wines2Whales dauert 3 Tage, die Streckenlänge ist 207km, vom Wein zu den Walen, Region Somerset West nach Hermanus. Zum Trainieren nahmen Angelo und Ayabonga an zwei Nationalrennen teil, um sich besser kennenzulernen und besser zu verstehen, bevor sie das Mountainbike Rennen Wines2Whales im November 2018 antraten, bei welchem die Strecken nach den Weinsorten Pinotage, Chardonnay und Shiraz benannt sind. Das Resultat: Ayabonga und Angelo fuhren gemeinsam die erste Strecke von 69km in 5Std 45Min. Angelo beendete alle drei Strecken des Wines2WhalesRennens von 207km und 4320m Höhendifferenz in total 13Std und 23Min. Diese Geschichte handelt nicht nur von Ayabonga. Es geht um jedes Kind, das Träume und Potential hat. Bildung und Hobbies ermöglichen gefährdeten Jugendlichen den Weg zu selbständigen und zukunftsorientierten Erwachsenen. Ayabonga bekam von Angelo im November 2018 für die Sommersaison einen Arbeitsvertrag. Angelo sammelte mit seinem Team «Morgenster StreetSmart SA» im 2018 von April bis Oktober 30 000 Rand (ca. CHF 2000). Südafrika - Eldorado für Mountainbiker In Western Cape warten 2100 km signalisierte Mountainbike Trails. Die Trails wurden von Mountainbiker für Mountainbiker gebaut und deshalb sind alle angelegten Kurvenradien auch fahrbar. Alle Trails sind perfekt ausgeschildert und auch ohne Navi einfach zu finden. Bei den meisten Mountainbike Trails ist die Fahrtrichtung vorgegeben, Sie können also immer Vollgas geben. Viel Wert wird auf den Unterhalt gelegt, dafür kostet es überall einen kleinen Beitrag für den Trail Permit. Mehr erfahren Alle Reiseberichte [...]
Reisebericht: Kulinarische Kochkünste
Vegane, vegetarische und auch kinderfreundliche Menü Varianten Alles kreativ zubereitet mit frischen saisonalen Zutaten, die ihren Ursprung im Garten haben. Das Ganze unter Berücksichtigung aktueller Food- und Kochtrends. Eine Herausforderung für jede Küchencrew. In den letzten Jahren haben immer mehr Camps und Lodges in die Ausbildung der Küchencrews investiert. In 5-Sterne Unterkünften wurden Spitzenköche eingestellt, um den Erwartungen der Gäste zu genügen. Die Aufmerksamkeit der Gäste wächst. Sie sind sich bewusst, dass der norwegische Lachs eine längere Anreise hat, als sie es hatten und Sushi auf keiner klassischen afrikanischen Speisekarte zu finden ist. Dem Trend zum gesünderen Lebensstil entsprechend, werden traditionelle Gerichte moderner und gesünder zubereitet. Doch wie kann mitten im Busch mit einfacher Infrastruktur eine Menü-Auswahl gezaubert werden, welche auch Feinschmecker begeistert? Je besser die Unterkunft auf dem Landweg erreichbar ist, desto flexibler ist die Warenanlieferung. Abgelegene Camps an Orten, welche nur per Flugzeug erreicht werden können, müssen viel detaillierter planen und die Lagerung gestaltet sich oft sehr schwierig, da diese Camps keine grossen Tiefkühllager haben. Umso grösser unsere Hochachtung für diese vielen Kochkünstler und Künstlerinnen, welche mit viel Liebe zum Detail abwechslungsreiche Gerichte auf den Tisch zaubern und auch noch Sonderwünsche erfüllen. Das Menu in den Luxusunterkünften unterscheidet sich aber nach wie vor sehr von dem der Angestellten und Einheimischen. Maisbrei ist oft Grundnahrungsmittel und wird mit Gemüse oder Poulet und Saucen kombiniert. In Ostafrika heisst der Brei Ugali, in Malawi Nsima, in Zimbabwe Sadza und in Namibia Mieliepap. Beim wöchentlichen Boma-Abend gibt es am Buffet immer auch eine traditionelle Ecke, von der Sie probieren sollten. Alle Reiseberichte [...]
Reisebericht: Vom Affen gelaust
In der Heimat der Affen. Was Sie beim Anblick eines Gorillas fühlen, wird grösser und intensiver sein, als wir beschreiben können. Doch genau so fasziniert werden Sie auch bei den Schimpansen und den quirligen Golden Monkeys staunen. Auch Gorillas grübeln Irgendwie erinnert mich dieser kleine Gorilla an jemanden, Sie auch? Völlig gedankenverloren steckt der Kleine seinen Zeigfinger abwechslungsweise in sein linkes und rechtes Nasenloch und grübelt hingebungsvoll nach «Naseböög», welche er erst zufrieden anschaut und dann in den Mund steckt. Yummie, welch leckere Delikatesse. Zum Glück gilt der aufmerksame Blick von Mama Gorilla gerade seiner etwa 3m über dem Boden an einer Liane hängenden Schwester. Wie eine kleine Ballerina klammert sie sich mit der einen Hand fest, während sie mit ihren krummen Beinchen zappelt und die Fingerchen der anderen Hand in Richtung Blätter streckt. Seelenruhig beobachtet der Silberrücken seine Gruppe und denkt sich vermutlich: «so ein Affentheater». Das denkt David, der Chef Ranger, manchmal auch bei den Menschen. Er absolvierte 2010 seine Ausbildung zum Gorilla Tracking Guide. Das Gefährlichste an seinem Job ist die Begegnung mit Wilderern oder Waldelefanten. Doch mehr Sorgen macht er sich, wenn Touristen die Anstrengung eines Trackings unterschätzen. Immer wieder müssen die Träger ältere, übergewichtige oder handicapierte Touristen streckenweise tragen oder ziehen und schieben, was für die Träger sehr belastend ist, da sie ja eigentlich für die Rucksäcke zuständig sind. Etwa zwanzig Prozent der Permitkosten sind für den Bau und Unterhalt von Schulen, Krankenhäusern, Strassen und für Aufpasser, die helfen, den Park vor Wilderern, Holzdieben und Rebellen zu schützen. Goldiger Affenzirkus Bereits am frühen Morgen geht es auf der Wiese geschäftig zu und her. Die kleinen Golden Monkeys verbringen den Grossteil des Tages mit der Suche nach etwas Essbarem und mit rumwuseln. Nachts steigen sie in die Bäume hinauf, halten sich an Zweigen fest und schlafen auf dicken Ästen. Doch jetzt toben rund um mich etwa 100 dieser lustigen pelzigen Äffchen durch das Gestrüpp, klettern, springen von Baum zu Baum und kauen auf saftigen Blättern. Beim Anblick dieses tierischen Spektakels wird mir fast sturm. Am liebsten ernähren sich die Tiere von Bambussprossen, aber auch Kartoffeln und Blätter stehen auf dem Speiseplan. Obwohl sie mir fast über die Füsse springen beim Spielen, würde keines der Äffchen irgendwie Kontakt aufnehmen mit mir, ich scheine einfach ein weiterer Busch auf dem grossen Feld zu sein. Die Golden Monkeys sind eine der seltensten Affenarten der Welt, die Goldmeerkatzen leben ausschliesslich im Grenzgebiet zwischen Ruanda, Uganda und dem Kongo. Totti, der Womanizer Nur 2 Meter entfernt von mir sitzt Totti mit Vorname Francesco (Fussball Fans wissen Bescheid) auf dem laubigen Waldboden und lässt sich von uns nicht aus der Ruhe bringen. Nach einer eingehenden Musterung würdigt er uns keines Blickes mehr und ist ausschliesslich mit den Zehen seines rechten Fusses beschäftigt, wo er bissige Waldameisen wegschnippt. Er ist nicht das grösste aber das cleverste Männchen der Gruppe und daher der Chef. Seine Ausstrahlung, sein Blick, seine Gelassenheit, ach einfach alles an ihm fasziniert mich, es ist fast wie Liebe auf den ersten Blick. Ich versuche ihm tief in die Augen zu schauen, aber das könnte ja jede, so schnell ist Totti nicht beeindruckt und schaut desinteressiert wieder weg, registriert aber trotzdem jede unserer Bewegungen. Er bemerkt natürlich sofort, dass er sicher die Kontrolle über mich hätte, wenn ich ein Schimpansen Weibchen wäre. Seine Schimpansengruppe ist in der Nähe, turnt verspielt in den Wipfeln. Plötzlich öffnet Totti den Mund und fängt an zu brüllen. Sein Gebiss beeindruckt mich und sein Macho-Geschrei noch viel mehr. «Uuuuuaa, uhuhuhuhuh, uuuuuuuaa». Lautstark brüllend rennt er zum nächsten Baum und lässt alle mit einem wilden Trommelwirbel wissen, dass er hier das Alpha-Tier ist. Der Kibale Nationalpark ist die Heimat von rund 1500 Schimpansen. Obwohl die Jagd dort grundsätzlich untersagt und die Verwendung von Schlingfallen in Uganda illegal ist, wird diese Jagdtechnik fleissig eingesetzt: Fallen lassen sich gut tarnen, sind billig und einfach herzustellen, erfordern wenig Zeitaufwand, und man muss sie nicht oft kontrollieren. Fallen haben aber den Nachteil, dass sie nicht unterscheiden. Wilderer und illegale Holzfäller legen Fallen zwar vor allem für kleine Antilopen aus, aber Schimpansen verfangen sich ebenfalls darin und können sich nicht selber aus Drahtschlingen befreien. Im Durchschnitt finden die Ranger etwa 44 Fallen pro Monat. Das Jane Goodall Institut Schweiz und seine Mitarbeitenden widmen sich dem Schutz von Menschenaffen und unterstützen Projekte in den Bereichen Forschung, Naturschutz und Entwicklung. Gorilla & Schimpansen-Trackings in Uganda und Ruanda Alle Reiseberichte [...]
Unsere Produktebezeichnung
Safari
Wellness
Kids
No stress
Culture
Nature & Animals
Outdoor
Engage (extern zertifiziert)
Engage (intern geprüft)
Mehr zu unseren Produktbezeichnungen finden Sie hier.