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Reisebericht: Die REGA von Okavango
Maun (cz) Die berühmten roten Helikopter landen nun auch in Afrika: Ein Schweizer Paar exportiert das Rega-Modell nach Botswana. Es ist 14.20 Uhr als der Notruf eingeht. In der Wüstenstadt Maun, im Norden Botswanas, hält Misha Kruck ein gelbes Mobiltelefon ans Ohr - bereit, gleich wieder aufzulegen. Immer wieder hat es in letzter Zeit Jux-Anrufe gegeben, immer wieder falscher Alarm. Doch: Diesmal ist es ernst. Der Anruf kommt aus einem Safari-Camp inmitten des Okavango-Deltas. Ein Jeep wurde von einem Elefanten angegriffen, eine Frau liegt verletzt am Unfallort. Misha Kruck löst Alarm aus, informiert ihren Piloten und macht sich auf zum nahen Flughafen. Seit sie nach Botswana gekommen ist, besteht ein Grossteil ihres Alltags aus Büroarbeit, aus Delegieren und Verwalten. Jetzt aber ist alles wieder so wie früher, wie damals, als sie mit der Rega unterwegs war. Jetzt zählt jede Minute. Um 14.50 Uhr ist der rote Helikopter der Okavango Air Rescue in der Luft, 45 Minuten später landet er am Unfallort, inmitten des Deltas, ringsherum Büsche, Gras, und da: der zerstörte Jeep. Mit voller Wucht hat das Elefantenweibchen den Wagen gerammt, ihn vor sich her gerollt und auf dem Dach liegen lassen. Die Frau wurde, wie in einer überdimensionalen Waschmaschine, durch das Innere des Wagens geschleudert. Die Folgen: Blaue Flecken, blind vor Schwellungen, Gesichtsfraktur. Innert Kürze verladen Misha Kruck und ihr Pilot die Patientin in den Helikopter, fliegen sie nach Maun und transferieren sie per Flugzeug weiter in die Hauptstadt Gaborone. Was früher unendlich lange gedauert hätte, gelingt jetzt innert Stunden. Bereits am Abend liegt die Patientin im bestausgerüsteten Spital des Landes - gerettet von der Okavango Air Rescue, von der Rega des Südens. Rega-Stiefkind im Busch In der Schweiz gilt die Arbeit der Rettungsflugwacht längst als selbstverständlich. Zweieinhalb Millionen Gönner zählen auf die fliegenden Ärzte, die Rega ist eine Institution. Doch so war es nicht immer: Bis 1946 mussten in Not geratene Menschen in den Bergen über Land gerettet werden – dann nahmen wagemutige Piloten und weitsichtige Pioniere das Heft in die Hand. Sie landeten mit Flugzeugen auf Gletschern, flogen erste Helikopterrettungen und gründeten 1952 die Schweizer Rettungsflugwacht. Eine eindrückliche Geschichte. Eine, die sich gerade im südlichen Afrika wiederholt. Seit drei Jahren fliegt der rote Helikopter der Okavango Air Rescue am Himmel über Botswana. In drei Jahren haben der Schweizer Unternehmer Christian Gross und die deutsche Ärztin Misha Kruck eine Rega-Tochter aufgebaut, die sich sehen lässt. Oder eher: ein Rega-Stiefkind. «Eine vertragliche Verbindung zum Schweizer Original gibt es nicht», sagt Kruck. «Aber die Rega ist zu hundert Prozent unser Vorbild.» Sie haben das Gönnermodell aus der Schweiz übernommen, haben ehemaliges Equipment der Rettungsflugwacht erhalten, profitieren vom Wissen einer ehemaligen Rega-Ärztin – und verfolgen dasselbe Ziel. «Zumindest fast», sagt Misha Kruck. «Wir holen die Menschen aus dem Busch statt aus den Bergen.» Die deutsche Ärztin sitzt hinter ihrem Schreibtisch im geräumigen Büro der Okavango Air Rescue, nur wenige hundert Meter entfernt vom Flughafen Maun. Die Stadt mit ihren 50‘000 Einwohnern gilt als Tourismuszentrum, als Ausgangspunkt für Safaris ins nahe Okavango-Delta. Das Unesco-Welterbe, eines der tierreichsten Feuchtgebiete Afrikas, zieht jährlich weit über hunderttausend Besucher an – Einnahmen für das Land, Kundschaft für die Air Rescue. Vier bis fünf Einsätze fliegt Misha Kruck pro Monat - wegen Schlaganfällen, Herzinfarkten, Verkehrsunfällen, oder eben: Tierattacken. Ruhig und präzise erzählt sie vom Elefantenangriff im Juli, Extremsituationen ist sie gewohnt. 1995 flog Kruck erstmals mit der Rega in der Schweiz, damals noch als Anästhesistin am Unispital Basel. Später arbeitete sie in Genf, absolvierte als Freiwillige Rega-Einsätze an den Wochenenden. Zuletzt war sie im Spital Thusis tätig, wo sie als Chefärztin Anästhesie und Rettung einen Rettungsdienst am Boden aufbaute. Dann trat Christian Gross in ihr Leben. Das Abenteuer begann. Vom Hobby zum Unternehmen Es ist im Juni 2010 als das Paar, beide Anfang fünfzig, erstmals nach Botswana reist. Sie suchen einen Ort, wo das Leben schön ist und herausfordernd. Einen Ort zum Bleiben. Botswana gefällt ihnen sofort: Sie mögen die geringe Korruption, die Ehrlichkeit der Leute, die Fauna und Flora im nördlichen Teil des Landes. Noch während ihres ersten Aufenthaltes kaufen Kruck und Gross ein Stück Land in Maun, das sie entwickeln und vermieten wollen. Sie investieren in Immobilien, um sich den Rücken für ihr Hobby freizuhalten. Ein Hobby, das nicht lange Hobby bleiben wird. Im November 2015 sitzen Christian Gross und Misha Kruck auf der Veranda beim Abendessen, hinter ihnen ihr Haus, vor ihnen der Garten, ihre Ranch, eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch. Palmen und Pool im Vordergrund, dann ein Zaun, der wilde Tiere abhalten soll, und dahinter: der Fluss Thamalakane, der seit Monaten zu wenig Wasser führt. Hier draussen, eine kurze Autofahrt von Maun entfernt, haben sich die beiden Auswanderer ihr kleines Paradies geschaffen. Das Anwesen ist das beste Beispiel dafür, mit welcher Geschwindigkeit Gross und Kruck ihre Umwelt verändern. Aus dem Nichts haben sie hier eine Ranch errichtet. Aus dem Nichts haben sie in Maun ein Ärztezentrum mit angrenzendem Restaurant erbaut. Und: Aus dem Nichts revolutionieren sie gerade das Rettungswesen Botswanas. Aus der Idee, eine kleine Flugrettung für das Okavango-Delta aufzubauen, haben sie innert drei Jahren ein Unternehmen geformt, das 15 Leute beschäftigt. Natürlich sei es eine gewaltige Herausforderung, eine solche Organisation in einem fremden Land aufzubauen, sagt der Schweizer. Aber Zweifel? Er winkt ab. «Wer Zweifel hat, sollte gar nicht erst anfangen.» Es ist ein typischer Satz für ihn, diesen unermüdlichen Arbeiter, freundlich im Umgang aber kompromisslos in seinen Ansichten. Als junger Matrose ist Gross in den Arabischen Emiraten hängengeblieben, hat die Wüste und ihr vielfältiges Tierleben für sich entdeckt. Er hat eine Zuchtstation für gefährdete Tiere aufgebaut, ein Wildlife Center und ein Marine Aquarium errichtet. Noch immer ist seine Firma in den Emiraten aktiv, noch immer verdient sie gutes Geld. Gross‘ Hauptaugenmerk aber gilt längst seinem neuesten Baby. Botswanische Gönner Zwei Notfallärzte, drei Notfallsanitäter und zwei Krankenschwestern umfasst das medizinische Personal der Air Rescue mittlerweile. Dazu kommen Mitarbeitende für Administration und Unterhalt sowie das Gehalt eines Piloten, den eine Partnerfirma stellt. Noch zahlen sich die beiden Gründer selbst keinen Lohn – sie schiessen aber auch kein Geld mehr ein. «Seit letztem Januar ist das Unternehmen selbsttragend, 2015 gibt es erstmals einen kleine Profit», sagt Christian Gross. Nach drei Jahren ist für ihn klar: «Das Rega-System funktioniert in Botswana – wenn auch mit gewissen Anpassungen.» So nutzt die Okavango Air Rescue etwa das Gönnermodell, das der Rega stetige Einnahmen garantiert. «Doch wir sind noch zu klein, um uns alleine darauf zu stützen», sagt Christian Gross. Rund 10‘000 Gönner zählt das Unternehmen – ein Grossteil davon Touristen aus dem Ausland, die über ihre Reiseagentur angemeldet wurden. Weil diese Einnahmen nicht für den Betrieb des Helikopters reichen, wird die Flugrettung vorerst durch Erste Hilfe Kurse und das Abdecken der Gesundheitsversorgung in Safari-Camps querfinanziert. Das führt zum zweiten Punkt, der die Finanzierung der Kopie vom Original unterscheidet: Die Okavango Air Rescue strebt einen Gewinn an, anders als die Rega ist sie nicht als Stiftung, sondern als profitorientiertes Unternehmen organisiert. Er glaube nicht, dass eine Stiftung in Botswana lange überleben würde, sagt Gross: «Wir werden beide nicht jünger. Erwirtschaften wir Gewinn, steigt die Chance, dass nach unserem Abgang jemand weiter macht.» Die Schweiz Afrikas Denn nicht immer läuft alles rund in Maun. Verspätete Zahlungen gehören zum Alltag, im Umgang mit den Behörden braucht es Geduld. Was den beiden aber ganz besonders zu schaffen machte, war die anfängliche Zurückhaltung der potenziellen Kundschaft und die Suche nach medizinischem Personal. Dass es so schwer werde, gut ausgebildete Fachkräfte zu finden, habe sie überrascht, sagt Christian Gross. «Es werden viel weniger Mediziner ausgebildet als in der Schweiz. Und wer ausgebildet wird, arbeitet eher im Spital». Zudem hätten viele grössere Safari-Firmen zu Beginn skeptisch auf das neue Angebot reagiert und abgewartet, wie sich das Unternehmen entwickelt. «Das erste Jahr war ganz klar das schwierigste für uns», sagt Gross deshalb. «Aber in der Schweiz wäre das nicht anders gewesen. Auch die Rega hatte Startschwierigkeiten.» Ohnehin gäbe es zwischen den beiden Ländern mehr Gemeinsamkeiten, als man gemeinhin annehme – zumindest aus geschäftlicher Perspektive. Beide Länder sind stabile Demokratien mit einer kleinen und im regionalen Vergleich wohlhabende Population. Beide ziehen zahlreiche Touristen und Arbeitskräfte aus dem Ausland an. Und: Beide verfügen über schwer zugängliche Gebiete, in denen sich Besucher erhöhten Risiken aussetzen. Grosse Ambitionen Wird die Okavango Air Rescue für Botswana also mal zu dem, was die Rega für die Schweiz ist? «Das ist unser grosses Ziel», sagt Christian Gross. Schon heute würden die Leute in dem roten Helikopter zuwinken, wenn er über ihre Köpfe fliegt. «Man ist stolz auf die Rescue. Aber unser Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft». 150 Pula im Jahr kostet eine Mitgliedschaft, das sind rund 15 Franken oder eine Dose Bier pro Monat. Der grösste Teil der Bevölkerung könnte sich das leisten – doch um zu wachsen, müsste die Air Rescue, wie das Schweizer Vorbild, das ganze Land abdecken. Das «Problem dabei: Um das Operationsgebiet auszuweiten, braucht es zusätzliche Helikopter.» Zusätzliche Helikopter lohnen sich nur, wenn die Kundschaft im ganzen Land verteilt ist. Es ist dieser Teufelskreis, den Christian Gross 2016 durchbrechen will. Bereits hat er mit der botswanischen Post einen Deal abgeschlossen, um die Air Rescue landesweit zu promoten. Noch in diesem Jahr sollen zwei zusätzlich Helikopter in Francistown und Gaborone stationiert werden. Und: Um Transfers zwischen den Städten und ins nahe Ausland zu ermöglichen, hat Gross eine Propellermaschine Pilatus P-12 erstanden –Schweizer Qualität zum Occasionspreis. «Wir haben ein erfolgreiches Vorbild in der Schweiz und wir wissen jetzt, wie man es auf Botswana anwendet », sagt Christian Gross. Also stünden sie vor der Wahl: «Bleiben wir in Maun, machen weiter unsere Flüge und pensionieren uns dann? Oder bauen wir die wohl beste medizinische Evakuation in ganz Afrika auf ?» Wäre es nicht Gross, der diese Frage stellt, man würde auf eine Antwort warten. So aber reicht das Glänzen in seinen Augen, wenn er von der neuen Pilatus spricht, von den Flügen ins Ausland, den ganz grossen Plänen. So liegt die Antwort im Betrag, den er gerade in das Flugzeug investiert hat: 1,4 Millionen Dollar für die Zukunft. Text: Christian Zeier Alle Reiseberichte [...]
Reisebericht: Faire Früchte von Mozambique nach Bern
Mozambique (jl) Mit Obst Welten verbinden, die sich sonst kaum berühren: Diese Brücke schlägt das Projekt «we are Nyanja» mit dem Export getrockneter Mangos aus dem Norden Mosambiks zu uns in die Schweiz. Dahinter steht der Berner Jonathan Litscher, der das Unternehmen Global Farmers Market aufgebaut hat. Sie gilt als Königin der Früchte, schmeckt lecker und ist reich an Vitaminen. Mangos wird nachgesagt, stimmungsaufhellend und entzündungshemmend zu wirken, die Verdauung zu unterstützen und Erkältungen vorzubeugen. Getrocknete Mangos enthalten zwar viel Fruchtzucker, aber auch dementsprechend viele gesundheitsfördernde Nährstoffe in konzentrierter Form. Bei den Mangos von «Global Farmers Market» ist darüber hinaus genaustens bekannt, woher sie kommen: aus dem Norden Mosambiks, einem Land, das in Südostafrika liegt und zu den ärmsten weltweit gehört. Massenweise verfaulte Mangos So wunderschön die Landschaften in der entlegenen Region am Malawisee, so einfach sind die Lebensbedingungen. Die Menschen leben als Selbstversorger hauptsächlich von Mais und Süsskartoffeln sowie von Obst und ein wenig Fisch. Die Natur ist hier besonders üppig, unzählige Mangobäume und Bananenstauden säumen die Gegend. Dennoch hatten die Kleinbauern lange nichts von ihrer Ernte, da sie diese nicht verkaufen konnten. Zu abgelegen sind die kleinen Dörfer, zu klein der lokale Markt. Als Jonathan Litscher im 2013 die unzähligen Mangos sah, die an Ort und Stelle verrotteten, sagte er sich: «Es muss doch möglich sein, dieses Potenzial zu nutzen und den lokalen Bauern zu Einnahmen zu verhelfen.» Heute, vier Jahre später, werden in der Erntezeit im Norden Mosambiks täglich bis zu drei Tonnen Mangos verarbeitet. Um das Obst haltbar zu machen, wird es vor Ort getrocknet, und danach mit dem Schiff in rund drei Monaten nach Europa exportiert. Derzeit werden die Dörrfrüchte in Bioläden in der Schweiz verkauft und können auch im Online-Shop bestellt werden auf www.globalfarmersmarket.ch . Die Nachfrage und Anzahl der Verkaufsstandorte wächst stetig. Und auch das Sortiment: seit letztem Jahr gehören auch getrocknete Bananen dazu. Dieses Jahr hat die Firma sogar alle 250 Kleinbauern, die sie beliefern, bio-zertifiziert. Ein Stein kommt ins Rollen Der Bezug zum Land entstand vor knapp zehn Jahren, als Jonathan Litscher zum ersten Mal die Gegend am Ostufer des Malawisees bereiste. Die Reise vor drei Jahren unterschied sich von seinen vorherigen: Er kam nicht als Gast, sondern als Unternehmer. «Schon immer interessierten mich Projekte mit einem sozialen Hintergrund», erklärt der 32-Jährige, weshalb er damals seine Stelle als Banker in London kündigte und nach Afrika flog mit der Absicht, dort «etwas Nachhaltiges» aufzubauen. Mit einem Team von lokalen Arbeitern errichtete er in der Folge eine Trocknungsanlage, die aus gebrannten Ziegeln und lokalem Holz bestand. Nach ersten Erfolgen wuchs das Projekt Schritt für Schritt. Mit den Einnahmen und dank Spenden aus dem privaten Umfeld Jonathan Litschers entstand im kleinen Dorf Nkholongue eine professionelle Anlage, in der heute 60 Angestellte Mangos und Bananen verarbeiten. Reich sind die Menschen auch jetzt nicht, aber der Unterschied ist dennoch frappant. Plötzlich fliesst Geld in ein Gebiet, wo die Wertschöpfung vorher bei nahezu Null lag. «Mit den Einnahmen können sie sich jetzt beispielsweise den Überlandbus leisten, um in die nächstgelegene Stadt zu fahren. Oder ein paar wärmere Kleider für die kalten Winternächte. Oder endlich ihre Hütte reparieren, sodass es nicht mehr hineinregnet. Die Wirkung reicht jedoch noch viel weiter: Da nun Geld vorhanden ist, können die Dorfbewohner jetzt auch untereinander vermehrt Handel betreiben. Gesichter hinter Produkt sichtbar Jonathan Litscher ist es wichtig, dass das Projekt nicht nur faire Löhne generiert und in Zukunft selbsttragend ist, sondern auch langfristig verankert. Darüber hinaus steht «Global Farmers Market » für Lebensmittelhandel, der Menschen verbindet: «Als wir eines Morgens Mangos einkauften, plauderte ich mit den Leuten, die uns in Kübeln und Säcken ihre Früchte brachten. Dabei wurde mir bewusst, wie speziell dieser persönliche Bezug ist», erzählt Jonathan Litscher, der sich mit den Einheimischen auf Portugiesisch unterhält. Die Sprache hat er sich in den vergangenen Jahren im Selbststudium beigebracht. «Die Mangos schlagen eine Brücke zwischen Menschen eines afrikanischen Dorfes und einer europäischen Stadt, die sich beide die Welt des anderen kaum vorstellen können.» So entstand die Idee, die Packungen jeweils mit einem Foto und einer Anekdote aus dem Leben eines Mango-Lieferanten zu versehen. Der Austausch soll nicht einseitig sein. Auf der Website von «We are Nyanja» können die Konsumenten ihrerseits ein Foto mit einem kleinen Einblick aus ihrem Leben hochladen. Diese Impressionen druckt Jonathan Litscher aus und übergibt sie dann persönlich. «In unserer vom Konsum dominierten Gesellschaft eine menschliche Komponente herzustellen, ist mein Leitmotiv», betont Litscher, der mehrmals pro Jahr zwischen seiner Wohnung in Bern und dem schwarzen Kontinent pendelt. Sein Umfeld habe ihn von Beginn an unterstützt, betont der Unternehmer, der zwei Abschlüsse in Philosophie und Betriebswirtschaft hat. Es gab aber nicht wenige, die sein Vorhaben zu Beginn als «verrückt» bezeichnet hatten. Mittlerweile gehen die Rückmeldungen in eine ganz andere Richtung. «Zu wissen, woher genau ein Produkt kommt und was mit den Einnahmen geschieht, ist hier vielen ein grosses Bedürfnis», so seine Erfahrung. Weiter zum Shop Text: B. Zanni, Interview von 2015, veröffentlicht 14. Februar 2016 im 20 Minuten Alle Reiseberichte [...]
Safaris und Rundreisen in Afrika nach Themen
Alle Reisethemen Entdecken Sie die ganze Vielfalt Afrikas mit Private Safaris und finden Sie die Reise, die genau zu Ihnen passt. Safaris Kommen Sie mit uns auf Safari und entdecken Sie Afrikas faszinierende Tierwelt. Mit etwas Glück sehen Sie sogar die berühmten Big Five. Safari Rundreisen Auf Rundreise die ganze Vielfalt der afrikanischen Tierwelt erleben. Safari und Kultur Kombinieren Sie Tierbeobachtungen mit kulturellen Highlights. Safari und Strand Tierbeobachtungen und entspannte Badeferien: Die perfekte Kombination Safari mit Kindern Einzigartige Tierbegegnungen mit der ganzen Familie. Flug Safari Erleben Sie die Tierwelt und Weite Afrikas aus einer neuen Perspektive. Fluss Safari Tierbeobachtungen und entspannte Bootsfahrten in einem. Off Road Safari Über Stock und Stein mit dem 4x4 Fahrzeug - das perfekte Afrika-Abenteuer. Walking Safari Zu Fuss auf den Spuren der Tierwelt Afrikas. Big Five Löwe, Elefant, Nashorn, Büffel und Leopard - auf der Suche nach den Big 5. Malariafreie Wildschutzgebiete Safaris und Afrikamomente ganz ohne Gesundheitssorgen. Gorillas und Schimpansen Auf der Suche nach den Menschenaffen im Dschungel Afrikas. Flitterwochen Freuen Sie sich auf Romantik pur inmitten der afrikanischen Wildnis. Tierwanderung Einmalige Momente erwarten Sie bei der grossen Tierwanderung. Rundreisen & Trekking Verpassen Sie keines der örtlichen Highlights auf Ihrer Rundreise oder gestalten Sie Ihre Ferien aktiv mit unseren Trekkings und Abenteuerreisen. Geführte Rundreisen In Begleitung Ihres Guides die Geheimnisse Afrikas entdecken. Selbstfahrer Rundreisen Mit dem Mietwagen Afrika auf eigene Faust entdecken. Trekking Afrikas Highlights intensiv auf mehrtägigen Wandertouren erleben. Zugreisen Im nostalgischen Luxuszug durch Südafrika reisen. Trekking und Abenteuer Die idealen Reisen für Freunde von Abenteuer- und Aktivferien. Wein und Gourmet Köstliche Momente in Südafrika für Weinliebhaber und Gourmets. Garden Route Entdecken Sie die unendliche Vielfalt von Südafrikas Südküste. Kilimanjaro Besteigen Sie den höchsten Berg Afrikas auf einer unvergesslichen Reise. Familien Rundreisen Alle Highlights Ihres Reiselandes mit der ganzen Familie. Drifters Reisen Sie im eigens dafür konzipierten Truck, der Abenteuerlust und Komfort perfekt vereint. Camps & Hotels Finden Sie hier die perfekte Unterkunft für Ihre Rundreise aus einem Angebot, das von einfach und naturnah über traditionelle Stadthotels bis hin zu luxuriösen Safari Camps alles enthält. Safari Unterkünfte Ihre Unterkunft im Busch oder in der Nähe der schönsten Wildschutzgebiete. Zeltunterkünfte Übernachten Sie ganz nah an der Natur in einem afrikanischen Zeltcamp. Schlafen unterm Sternenhimmel Eine Nacht inmitten der Wildnis unter dem Sternenhimmel. Strandhotels Entspannung pur bei Ihren Badeferien in einem Hotel am Strand. Weingüter Authentische Unterkünfte inmitten malerischer Weinberge. Stadthotels Erkunden Sie Afrikas spannendste Metropolen. Nachhaltige Unterkünfte Unsere Auswahl an Unterkünften mit nachhaltigen Programmen. No Wifi - no stress Schalten Sie einmal wieder richtig ab und geniessen Sie Afrika ganz ohne Telefon, Internet & Co. Wilderness 1983 in Botswana gegründet und Pionier für nachhaltigen Safari-Tourismus Mobile Zeltunterkünfte Auf den Spuren der weltgrössten Tierwanderung mit mobilen Unterkünften. [...]
Rund um Ihre Reise
Wichtige Informationen zu Ihrer Reise Hier finden Sie alle wichtigen Informationen, damit Ihre Afrikareise ein voller Erfolg wird - von der Planung bis zur Rückkehr. Reiseunterlagen Mit unseren Reiseunterlagen erhalten Sie viele aktuelle Informationen zu Check-In, Reisegepäck, Flugreise, Zahlungsmittel, Kleidung, Klima, etc. Wir bitten Sie, diese vor Ihrer Abreise zu lesen, auf ihre Vollständigkeit und Richtigkeit zu überprüfen und allfällige Unstimmigkeiten umgehend zu melden. Gesundheit Wir sind ein Reiseveranstalter und möchten uns nicht anmassen, Sie medizinisch zu beraten. Für Reisen in Ostafrika und Teile des Südlichen Afrikas empfehlen wir jedoch dringend die Einnahme einer Malaria-Prophylaxe und Massnahmen gegen Mückenstiche. Eine Gelbfieberimpfung ist für die Durchreise der meisten Länder Afrikas obligatorisch. Konsultieren Sie bitte Ihren Haus- oder Tropenarzt, dort erhalten Sie auch die erforderlichen Medikamente. Weitere Informationen erhalten Sie auch im Internet unter https://www.healthytravel.ch/ . Eine reisemedizinische Beratung sollte etwa 2-6 Wochen vor Abreise erfolgen. Einreisebestimmungen Für die notwendigen Reisedokumente ist jede/r Reiseteilnehmer/in selbst verantwortlich. Private Safaris übernimmt keine Haftung für eine Einreiseverweigerung aufgrund ungenügender Reisedokumente. Jedes Land hat für jede einzelne Nationalität eigene Einreisebestimmungen. Die aktuellen Informationen hierzu sowie allfällige notwendige Visa erhalten Sie bei den jeweiligen Botschaften und Konsulaten des Ziellandes. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Seite des Schweizerischen Reisebüroverbandes https://www.srv.ch/branchen-infos/konsumenteninfos/reisevorbereitung . Natürlich stehen Ihnen auch die Afrika-Experten und Expertinnen von Private Safaris bei Fragen jederzeit gerne zur Verfügung. Hier geht es zum eidgenössischen Amt für auswärtige Angelegenheiten. Die internationale Airline-Vereinigung IATA stellte eine kostenlose Internet-Datenbank bereit. Unter www.iatatravelcentre.com finden Sie Antworten zu den Fragen der Einreisebestimmungen. In englischer Sprache müssen Angaben zu Passausstellung, Ablaufdatum, zuletzt bereiste Länder etc. beantwortet werden, bevor ausgewertet wird, ob ein Reisepass reicht oder zusätzliche Formalitäten nötig sind. Basis dieser Website ist eine IATA Datenbank, die regelmässig aktualisiert wird. Jährlich gibt es weltweit rund 14'000 Änderungen von Einreisebestimmungen. Private Safaris übernimmt über diese dort erlangten Informationen keine Haftung. Service Über Private Safaris Team Kundenfeedbacks Kataloge Kontakt Jobs Kundenmagazin & Blog Newsletter Nachhaltigkeit Rund um Ihre Reise Terminvereinbarung [...]
TourCert
TourCert 2023 wurde Private Safaris erneut mit dem angesehenen TourCert Siegel ausgezeichnet. Es ist die wichtigste Auszeichnung für Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung im Tourismus. Wir haben unsere Geschäftstätigkeit systematisch gemäss TourCert Standards auf Nachhaltigkeit hin überprüft und Nachhaltigkeitskriterien gezielt im Unternehmen integriert. Darüber hinaus haben wir ein Verbesserungsprogramm erarbeitet, das jährlich seitens TourCert überprüft wird. Mit dem TourCert-Siegel bekennen wir uns zu unserer Verantwortung für einen nachhaltigen Tourismus. Unser Management- und Berichtssystem ist entsprechend dem Zertifizierungsstandard von TourCert aufgebaut und von einem/einer unabhängigen GutachterIn überprüft. Mit dem TourCert-Siegel haben wir uns dazu verpflichtet, uns in den Bereichen Umweltschutz, Arbeitsbedingungen, Kundeninformationen, Menschenrechte und faire Geschäftsbeziehungen ständig zu verbessern. Darüber stehen wir im Dialog mit unseren Leistungsträgern vor Ort und berücksichtigen bei der Ausarbeitung und Zusammenstellung unserer Reiseangebote ökologische und soziale Kriterien. TourCert Zertifikat 2023 TourCert Bericht 2023 TourCert Zertifikat 2020 TourCert Nachhaltigkeits-Bericht 2019 Projekt "Tourism Excellence Uganda" Nachhaltigkeit engage Cycle4Africa Save the Wildlife TourCert CO2-Kompensation DERTOUR Foundation Service Über Private Safaris Team Kundenfeedbacks Kataloge Kontakt Jobs Kundenmagazin & Blog Newsletter Nachhaltigkeit Rund um Ihre Reise Terminvereinbarung [...]
Strand- und Badeferienhotels: Angebote jetzt online suchen
Afrikanischer Charme an Traumstränden Lassen Sie in einem der wunderschönen und komfortablen Resorts an der afrikanischen Küste die Seele baumeln. Die weissen Sandstrände von Kenya, Zanzibar, Mozambique oder Madagaskar erwarten Sie mit atemberaubenden Ausblicken und garantieren und Entspannung pur am Indischen Ozean. Die perfekte Kombination von Badeferien und dem Charme Afrikas. Unsere Strandhotels Weitere Unterkunftsarten Weingüter Authentische Unterkünfte inmitten malerischer Weinberge. Safari Unterkünfte Ihre Unterkunft im Busch oder in der Nähe der schönsten Wildschutzgebiete. Stadthotels Erkunden Sie Afrikas spannendste Metropolen. Zeltunterkünfte Übernachten Sie ganz nah an der Natur in einem afrikanischen Zeltcamp. [...]
Rundreisen in Französisch in Afrika: Jetzt Angebote finden
Französischsprachige Rundreisen Begleiten Sie uns auf unseren Rundreisen mit französischsprachiger Reiseleitung oder Guide und erleben Sie die Highlights Afrikas. Vor allem in Madagaskar, wo Französisch eine der Landessprachen ist, können Sie sich auf authentische und intensive Erlebnisse freuen, bei denen Sie tief in die Kultur des Landes eintauchen können. Unsere französischsprachigen Reisen Weitere Rundreisethemen Rundreisen in Deutsch Rundreisen in Begleitung eines deutschsprachigen Guides. Rundreisen in Englisch Rundreisen in Begleitung eines englischsprachigen Guides. Geführte Rundreisen In Begleitung Ihres Guides die Geheimnisse Afrikas entdecken. Selbstfahrer Rundreisen Mit dem Mietwagen Afrika auf eigene Faust entdecken. [...]
Danke für Ihre Anmeldung
Vielen Dank für Ihre Anmeldung Wir danken Ihnen für Ihre Anmeldung. Sie erhalten innerhalb von zwei Arbeitstagen eine Bestätigung per E-Mail. [...]
Gorilla & Schimpansen Tracking: Jetzt Angebote finden
Gorilla Tracking - Auf Dian Fossey's Spuren Wilde Gorillas leben ausschliesslich in den tropischen Regenwäldern Afrikas, wo Sie sie während eines spannenden Gorilla Trekkings beobachten können. Sie verlassen den Wald nur, wenn sie im offenen Grasland nach Nahrung suchen. Ein Tagesablauf von Berggorillas teilt sich ein in: morgens Nahrungsaufnahme, am späten Vormittag und Mittag Ruhe, nachmittags Nahrungsaufnahme und nachts wieder Ruhe. Jeden Abend bauen die Berggorillas ein neues Nest, auch wenn der Schlafplatz nur wenige Meter von dem der vorigen Nacht liegt. Jedes Tier errichtet seine eigene Schlafstelle, nur Säuglinge schlafen im Nest ihrer Mütter. Gorillas bilden gewöhnlich Gruppen - ein Silberrücken-Männchen lebt mit mehreren erwachsenen Weibchen und Jungtieren zusammen. Die Gruppengrösse schwankt stark, meist liegt sie zwischen 4 und 8 Mitgliedern. Unsere Gorilla & Schimpansen Trekkings Weitere Safari Reisethemen Tierwanderung Einmalige Momente erwarten Sie bei der grossen Tierwanderung. Big Five Löwe, Elefant, Nashorn, Büffel und Leopard - auf der Suche nach den Big 5. Walking Safari Zu Fuss auf den Spuren der Tierwelt Afrikas. Safari und Kultur Kombinieren Sie Tierbeobachtungen mit kulturellen Highlights. [...]
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