Finden Sie Ihr Abenteuer in Afrika
Private Safaris bietet unzählige Möglichkeiten für einzigartige Erlebnisse in Afrika. Stöbern Sie hier in unseren Angeboten für Ihre unvergessliche Afrika Reise.
Reisebericht Südafrika: Von der Matur in den Busch
Im 2014 lebten insgesamt über 760000 Schweizer im Ausland. Doch was motiviert so viele Schweizer, ihr Leben in einem anderen Land aufzubauen und welche Erfahrungen haben sie gemacht? In einer Serie mit Portraits von vier Auslandschweizern ging 20 Minuten diesen Fragen nach. Eine davon war Larissa Kato, seit 2016 Reisedesignerin bei Private Safaris. Der Elefant schien ihr immer näher zu kommen. Fasziniert schaute Larissa Kato durch die Linse ihrer Kamera. Wie hypnotisiert schoss sie ein Foto nach dem anderen. «Es war so eindrücklich, die wilden Tiere aus nächster Nähe zu beobachten», erinnert sich Kato. Als sie zwölf Jahre alt war, unternahm sie mit ihren Eltern eine Safari – und es war um sie geschehen. Sofort stand für sie fest: «Später werde ich im Busch leben und arbeiten.» Ihr Berufswunsch zwang sie dazu, bereits nach der Matur den Entschluss zum Auswandern zu fassen. Sie habe einen Beruf mit Tieren ausüben wollen. «Aber für ein Veterinärmedizinstudium hatte ich das Zeug nicht.» Kato jobbte drei Jahre lang und absolvierte nebenbei ein Londoner Fernstudium in Wildlife Management. Danach hatte sie genug Erspartes, um ihren Wohnort Horgen zu verlassen und in Südafrika die Ausbildung zur Safari-Führerin zu beginnen. Und die Eltern hatten die Vorstellung, dass Südafrika «ja sowieso nur ein schöner Kindheitstraum ist», längst begraben. Der Abflug in Kloten bleibe ihr speziell in Erinnerung. «Sogar mein Mami hat geweint – und sie ist die toughste Frau, die ich kenne.» Mit Gästen aus aller Welt im Busch Mittlerweile hat sie ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Der praktische Teil zum Safari Guide fand im Busch statt. Kato studierte Tierverhalten, Natur und Gewässer, erhielt Waffenkunde und übte sich als Safari-Truck-Fahrerin. Jeden Samstag stand eine Prüfung an. «Die Ausbildung war happig.» Fast jeden Tag fährt sie auf ihrem Land Rover Gäste aus aller Welt herum, um ihnen die Geheimnisse des Buschs zu zeigen. Dazu gehören Ausflüge durch den Krüger Nationalpark oder die Panorama Route. Ist sie nicht gerade unterwegs, wohnt die Auswanderin in einer Lodge in Hoedspruit. Die südafrikanische Stadt liegt in der Provinz Limpopo und befindet sich in der Nähe verschiedener privater Wildreservate. In ihrer Freizeit lese sie vor allem. «Ich habe in meinem Haus keinen Internetzugang und keinen Fernseher.» Gegenverkehr im Busch Abgelegenes Zuhause Die nächste Einkaufsmöglichkeit befindet sich 30 Kilometer entfernt. «Das Angebot deckt nicht einmal das Allernotwendigste ab.» Der nächste Supermarkt liegt 80 Kilometer entfernt. Und kommt sie dort auf ihre Kosten? «Ich vermisse den Schweizer Käse.» Cheddar und Gouda könne sie nicht mehr ausstehen. Auch sehne sie sich nach einer guten Bratwurst mit Rösti. Am Anfang war für Kato auch das Tempo ungewohnt. «Die Schweizer Pünktlichkeit gibt es hier nicht.» Auf den öffentlichen Ämtern laufe sie mit Schweizer Ansprüchen auf. «Die offiziellen Stellen wie Bank und Post funktionieren alle viel langsamer und komplizierter und sind nicht einmal halb so effizient.» Zudem seien die Ämter unzuverlässig. «Das Land steckt leider immer noch tief in der Korruption.» «Die Menschen nehmen das Leben viel lockerer» Seit bald einem Jahr lebt die Schweizerin in Südafrika. Die Vorteile überwiegen für sie klar. «Die Menschen hier nehmen das Leben lockerer und geniessen es unglaublich.» Die weniger produktive Mentalität sorge für eine wahnsinnig gesunde Atmosphäre. «Man hat keinen enormen Leistungsdruck wie in der Schweiz.» Hier schätzten die Menschen jeden Job sehr. «Jeder ist dankbar für eine Arbeitsstelle.» Aus einem Grund allerdings wäre die Auswanderin zurzeit gern in der Heimat. Kato schwitzt seit vier Wochen bei 44 Grad im Schatten. «Ich vermisse den Schnee.» Text: B. Zanni, Interview von 2015, veröffentlicht 14. Februar 2016 im 20 Minuten Alle Reiseberichte Larissa Kato, Reisedesignerin Ausbildung: ausgebildete Field Guide und Game Ranger Mein Traum: Lodgemanagerin in Afrika Larissa arbeitet seit Juli 2016 bei Private Safaris und gibt gerne bei persönlichen Beratungen Reisetipps. [...]
Mietwagen Rundreisen in Afrika: Jetzt Angebote finden
Afrika auf eigene Faust entdecken Erleben Sie Afrika ganz individuell mit dem Mietwagen. Sie bestimmen, wo sie anhalten, wie viel Zeit Sie an einem Ort verbringen und fahren Sie einen 4x4 Geländewagen selbst - eine tolle Erfahrung. Dabei unterstützen die Experten von Private Safaris Sie mit Ihrer Erfahrung bei der Planung der besten Reiseroute. Geniessen Sie Ihre Ferien in Afrika frei und unabhängig mit einer Reise, die genau auf Sie zugeschnitten ist und die Ihnen wortwörtlich das Lenkrad überlässt. Unsere Mietwagenrundreisen Weitere Rundreisethemen Geführte Rundreisen In Begleitung Ihres Guides die Geheimnisse Afrikas entdecken. Trekking Afrikas Highlights intensiv auf mehrtägigen Wandertouren erleben. Garden Route Entdecken Sie die unendliche Vielfalt von Südafrikas Südküste. Familien Rundreisen Alle Highlights Ihres Reiselandes mit der ganzen Familie. [...]
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Reiebericht Kenya: Baustelle inmitten der Wildnis
Sie haben das sicher auch schon gehört oder erlebt – die Baustelle vom zukünftigen Eigenheim steht unter Wasser, die Bauarbeiter können nicht weiter arbeiten, die Tage gehen vorüber und nichts geht mehr. Können Sie sich vorstellen, dass dies auch in Afrika passieren kann? Kenya (cs.) Um diese Jahreszeit vor 5 Jahren waren wir im Endspurt. Das Kuoni Mara Bushtops Camp in Kenya sollte Anfang Januar 2007 eröffnen. Die ersten Gäste waren bereits gebucht. Gegen alle Wettervorhersagen der letzten Jahre hatte es im Hochland im November und Dezember so viel geregnet wie noch nie. Die Strasse von Narok zur Masai Mara war praktisch weggespühlt, mehrere Kilometer einfach nur noch brauner Matsch. Trotzdem, die Baumaterialien kamen aus Nairobi und mussten irgendwie in die Masai Mara transportiert werden. Sobald sich die Sonne auch nur ein kleines bisschen zeigte, wurden eilig die Lastwagen in Nairobi beladen und die Fahrt ging sofort los. Die Fahrt, welche normalerweise 8 Stunden dauert, entpuppte sich als Albtraum. Die Lastwagen blieben im Dreck stecken und wir mussten die schweren Fahrzeuge mit Hilfe eines Traktors aus dem Sumpf ziehen. Einige Lastwagen benötigten bis zu vier Tage und wir waren jedes Mal froh, wenn wir wieder einen aus der Ferne ankommen sahen. Denn die über 100 Arbeiter haben ungeduldig auf der Baustelle auf das Material gewartet. Der 12. Januar kam immer näher. Es gab Ende 2006 so viel Regen, dass mehrere Camps, die in der Masai Mara am Fluss lagen, einfach vom Wasser mitgerissen wurden. Die Zeltüberreste wurden teilweise sogar auf Bäumen gefunden. Wenigstens hatten wir dieses Problem nicht, denn das Kuoni Mara Bushtops Camp liegt an einem Hang und daher fl oss das Wasser bergabwärts. Trotzdem musste die Eröffnung schlussendlich auf Anfang Februar verschoben werden. Einen Tag vor der Ankunft der ersten Gäste stand der Weinkeller noch unter Wasser. Doch mit Hilfe einer Pumpe haben wir aber auch dieses Problem lösen können und der Weinkeller lag im Trockenen, als die ersten Gäste «nichtsahnend» ihre Flasche Wein dort aussuchten. Fast 4 Jahre später ergab sich wieder ein ähnliches Bild. Dieses Mal in Tanzania beim Bau des Kuoni Serengeti Bushtops Camps. Wiederum hat es extrem viel und stark geregnet. Der Weg von Arusha bis in die nordöstliche Serengeti war noch länger und die Strassen noch schlechter. An einem Tag waren sechs grosse Lastwagen im Konvoi unterwegs und der Vorderste verlor ein Rad, woraufhin die Strasse für zwei Tage nicht passierbar war. Soweit das Auge sah, gab es nur Sumpf und Steine statt befahrbare Strassen. Doch nicht nur hier machte uns das Wasser Schwierigkeiten, ein noch grösseres Problem war die Suche nach einer Quelle auf dem Baugelände. Die Experten aus Arusha sind mit ihren Messgeräten zwar auf Wasser gestossen, aber diese Quellen genügten bei weitem nicht. Nach vier weiteren vergeblichen Versuchen mit maschinell gebohrten Löchern Wasser zu fi nden, zogen diese wieder von dannen und schickten uns eine Rechnung von 10 000 USD pro Bohrung. Doch wir gaben nicht auf, ein guter Freund aus Norwegen, der Biologe ist, hat uns schlussendlich per Satellit/google maps gezeigt wo es wahrscheinlich am meisten Wasser hat. Und so war es. Der 5. Versuch war ein Erfolg, es sprudelte mit einer Gewalt aus dem Boden, dass wir alle gejubelt haben. Wir sind auf so viel Wasser gestossen, dass wir unseren Gästen sogar das heissgeliebte «hot tub» nach der Safari anbieten können. So viel klares Quellwasser zur Verfügung zu haben, ist ein absoluter Luxus in einem Camp mitten in der Wildnis. Eines ist sicher. Hätten wir im Voraus gewusst, was alles auf uns zukommt, hätten wir wahrscheinlich auf diese Projekte verzichtet, es war eine schwierige Zeit und es lag viel auf dem Spiel. Aber eben, manchmal ist es ist besser, nicht alles zu wissen und ins kalte Wasser zu springen. Wilde Tiere haben wir zwar aus weiter Distanz gesehen, schliesslich sind die beiden Camps ja mitten in der Wildnis gebaut, aber da es während der Bauarbeiten viel zu viele Menschen und Lärm gab, zogen es die Tiere vor, uns nur aus der Ferne zu beobachten. Was sich in der Zwischenzeit natürlich längst geändert hat, wir erhalten regelmässig Besuch an unseren Wasserlöchern direkt bei den Camps. Wenn wir jetzt abends am Lagerfeuer sitzen und zurückdenken, können wir es kaum glauben, was wir alles erlebt haben beim Bau der beiden Kuoni Bushtops Camps und mit all unseren Gästen, welche uns in der Zwischenzeit besucht haben. Es ist eine absolute Freude und grosse Befriedigung unsere Gäste mit allem Luxus verwöhnen zu dürfen. Und stellen Sie sich vor, dieses Jahr war eines unserer Camps für 10 Tage sogar von einer Königsfamilie gebucht! Alle Reiseberichte [...]
Reisebericht: Reise des Lebens in Botswana
Private Safaris Kundin Josy Bucher nahm an einem «Bush Skills»Training in Botswana teil und erlebte acht intensive, unvergessliche Tage. Höhepunkt war die Nacht im Busch, unter dem wolkenfreien Sternehimmel. Ich stinke, unter meinen eingerissenen Fingernägeln klebt Dreck und meine Haare habe ich vor fünf Tagen das letzte Mal gewaschen. Nie im Leben hätte ich gedacht, dass sich Glückshormone auch in einem – zugegeben – verwahrlosten Zustand einstellen können. Ich sitze ein letztes Mal auf dem «Land Cruiser» der Okavango Guiding School. Die Fahrt geht vom Wildnis-Camp nach Maun zum Flughafen. Demütig beobachte ich von weitem die Elefanten und denke an all die schönen Erlebnisse zurück, mit den gutmütigen, humorvollen Tieren. In der Nase rieche ich den intensiven Duft von wildem Basilikum. Immer wieder kullern Freudentränen. Ein unbeschreibliches Gefühl macht sich seit Tagen breit, weil ich dankbar bin für all das Erlebte. Doch der Reihe nach. Es war November als der Newsletter von Private Safaris in meiner Mailbox landet. Mit den Sternenhimmel Reisen und dem Wortlaut «im Busch übernachten, unter dem eindrücklichen Sternenzelt des südlichen Afrikas». Das war schon immer mein Traum, wie auch der «Ranger Experience»-Kurs, den ich vor Monaten auf der Webseite der Travel Experten entdeckt hatte. Der Gedanke, den Alltag komplett auszuschalten und von der Natur und den Tieren zu lernen, liess mich nicht mehr los. Nur, bis anhin traute ich es mir nicht zu. Ich hatte richtig Schiss davor. Ein Schubser für «die Reise des Lebens» «Hier ist dein Ausbildungsvertrag, bitte lies ihn durch und unterschreibe ihn». Ich frage Florian, der mir das geheftete Papier hinhält, was darin geschrieben steht. Mit einem Lächeln erklärt er cool: «So ungefähr, dass du uns deine Seele verkaufst.» Ich unterschreibe sofort, ohne einen Satz zu lesen. Philipp und Florian sind unsere Ausbildner für die nächsten acht Tage. Ich bin mittlerweile in Maun, stehe nachmittags mit neun fremden Menschen vor zwei Land Cruisern und starte in mein grösstes Abenteuer überhaupt. Seit dem Newsletter sind sieben Monate vergangen. Die Lust auf Natur-Erlebnisse und auf «Afrika pur» waren so stark, dass ich meine Angst überwunden habe. Den letzten «Schubser» bis zur Buchung gab mir allerdings Larissa Kato, Reisedesignerin bei Private Safaris. Sie kennt das Leben im Busch, motivierte mich und organisierte die insgesamt 17-tägige Afrika-Reise nach meinen Wünschen. Zwei spannende Stunden dauerte die Fahrt von Maun in die Abgeschiedenheit. Über Sandpisten, durch unwegsames Gelände und Büsche. Nach einer Stunde muss ein Reifen gewechselt werden. Es gibt hier Dornen, die sich durch dicksten Gummi bohren können. Es scheint, als schütze sich die Natur vor zu vielen Eindringlingen. Verlass auf die Fremden Unwirklich und wie im Film fühlt es sich für mich an, als wir im Camp ankommen. Ein beachtliches Gelände mit offenem Safari-Hauptzelt, einen Küchen- und Angestelltenbereich sowie die Gästezelte. Alles inmitten einer schutzgebenden Baumgruppe. Hier fühle ich mich von der ersten Minute an wohl und aufgehoben. Alle in der Gruppe sind von Beginn weg sympathisch, zeichnen sich durch Humor und Hilfsbereitschaft aus. Eine Gemeinschaft die Verantwortung übernimmt und bereit ist, die Natur zu respektieren. Die Nächte in Botswana sind schnell da. Kaum ist das Zelt bezogen und der Rundgang gemacht, ist es finster. Nach dem Nachtessen wird die Romantik – grosser Tisch am Fluss, beleuchtet durch viele, kleine Laternen – durch lebensnotwendige Überlebensregeln abgelöst. Camp-Leiter Philipp verteilt Aufgaben für den nächsten Tag und gibt klare Regeln durch. Dazu gehört auch, wie man sich verhält, wenn man auf dem Weg zum Zelt einer Grosskatze begegnet oder einem Elefanten. Nur noch leere «Balken» Die Stirnlampe zeigt mir den Weg zum Zelt Nr. 1, dass ich allein nutzen darf. Es steht am Rand der Baumgruppe, mit Blick übers offene Buschland und den Fluss. Wir sind in Zweierteams eingeteilt und meine Aufgabe für den ersten Ranger-Tag ist, die anderen zu wecken und ihnen einen Kessel heisses Wasser für die Morgentoilette zu bringen. Ich stelle den Wecker meines Mobiltelefons auf 05.15 Uhr und versuche ein SMS zu schicken. Unmöglich, kein «Balken» und somit auch absolut kein Empfang. Egal ob ich stehe, liege oder sitze. Eine Woche lang wird niemand wissen, ob ich noch lebe oder nicht. Das Einschlafen funktioniert schlecht. Ich bin ziemlich aufgedreht und kann es kaum erwarten, bis der Morgen anbricht und wir endlich auf die Pirsch fahren. Dazu kommt die fremde Geräuschkulisse. Löwen, Elefanten und andere Tiere machen sich in der Ferne bemerkbar. Weil alles eben ist, tönt es sehr nah. Es ist immer noch finster und sehr kalt, als um 05.15 Uhr der Wecker losgeht. Im Juli ist es in Botswana Winter, die Temperaturen liegen nachts bei etwa 6–8 Grad und klettern tagsüber für kurze Zeit auch mal auf angenehme 25 Grad. Das Wort Verantwortung nimmt hier im Busch ganz andere Dimensionen an als im Geschäftsleben. Nichts ist planbar, überall gibt es Gefahren. Diese gehen nicht ans Leben, wenn man sie richtig einschätzt und handelt. Unsere Ausbildner Philipp und Florian sind streng und äusserst gewissenhaft, was gut ist. So müssen die zwei «Land Cruiser» vom diensthabenden Zweierteam vor jeder Abfahrt kontrolliert werden. Dieselstand, Oel, Bremsflüssigkeit und so weiter, denn die Sicherheit steht an erster Stelle. Die Fahrzeuge der Okavango Guiding School werden auch alle 5000 Kilometer in der eigenen Werkstatt in Maun komplett durchgecheckt. Es wäre unverzeihlich, wenn ein Auto in einer Notsituation streiken würde. Sprung ins eiskalte Wasser Philipp bestimmt wer fährt. Mein erster Schock: Ich soll das Steuer übernehmen und damit viel Verantwortung. Ausgerechnet mit diesem überlangen, handgeschalteten und erst noch rechtsgesteuerten Fahrzeug. Vorsichtig fahre ich über Sandpisten und durch den Busch. Ich achte darauf, dass die Äste, die über die Wege ragen meine Passagiere nicht verletzen können. Wichtig auch: keine abrupten Stopps! Denn so könnte ich den Tracker, der ganz vorne auf dem Fahrzeug nach Spuren und Tieren Ausschau hält, vom Sitz fegen und in Gefahr bringen. Ich merke, wie mich das Fahren begeistert. Der gleichmässig tuckernde Motor und das einfach zu handhabende Getriebe verzeihen viel. Schon nach wenigen Minuten fühlt man sich wohl und es macht Stolz, den Tracker und die Gruppe sicher durchs unwegsame Gelände zu chauffieren. Immer wieder halten wir an und beobachten Elefanten, Giraffen oder Antilopen. Tier- und Vogelspuren lassen uns aussteigen und staunen. Es ist für uns Laien unfassbar, wie viele Informationen aus den Vertiefungen im Sand gelesen werden können: Art, Alter, Geschlecht, Grösse und bei Grosskatzen beispielsweise sogar die Motivation, warum sie diesen Weg gewählt haben. Gegen Ende des Kurses können wir schon recht gut die Spuren interpretieren. Über uns, auf den mächtigen Bäumen oder am blauen Himmel beobachten wir mit dem Feldstecher die Welt der Vögel. Das Okavango Delta bietet, dank einzigartiger Biodiversität, allen ein Zuhause mit genügend Futter. Auf jeder Tour werden die Arten auf Grund der Grösse, Körper, Schnabel und Farben und mit Hilfe eines Fachbuches bestimmt, was manchmal äusserst knifflig ist. Wie kann man Trinkwasser gewinnen? Oder woran orientiert man sich ohne GPS und Kompass? Zum Tagesablauf gehört, nach dem leckeren Mittagessen und einer Ruhepause, ein spannender Theorieteil. Es werden lebenswichtige Regeln erklärt und Fragen beantwortet. So bereiten wir uns auf einen besonderen Höhepunkt in dieser Woche vor: Die Nacht in der Wildnis, ohne Zelt, nur mit Schlafsack. Wasser, das kostbare Gut Es ist Dienstag, der fünfte Tag in der Okavango Guiding School. Die kommende Nacht werden wir im Busch verbringen. Schon vieles «haut» uns nicht mehr um. Eine Schlange vor dem Zelteingang oder die weissen Spinnen, die mit Vorliebe über den Esstisch krabbeln. Ihr Gift tötet nicht, hinterlässt aber hässliche Wunden, die erst nach Monaten heilen. Auffälliger sind die Elefanten – die Meister der Tagträumerei. Ab und zu verirrt sich einer im Camp, schreckt aus seinen Gedanken auf und trottet so schnell wie möglich wieder davon. Nachts schleichen die Raubkatzen durchs Camp, dabei hinterlassen sie Pfotenspuren. Das luxusfreie Leben im Zelt, mit Busch-WC und einem halben Eimer voller Wasser als Dusche, lässt mich erstaunlicherweise nichts vermissen. Auf den täglich zwei oder drei Pirschfahrten – manchmal gönnen wir uns eine Nachfahrt – wird uns immer wieder gezeigt, dass wir sorgsam mit unserem Planeten und der Natur umgehen müssen. Es gibt so viel zu verlieren! Besonders schön sind auch die Abende. Die gemütlichen Nachtessen, auf dem erhöhten Sitzplatz am Fluss, mit angeregten Diskussionen und dem Abschluss am wärmenden Lagerfeuer. Knurren, das durch Mark und Bein geht Nun ist sie da, die Nacht auf die wir uns seriös vorbereitet haben. Wir sitzen zu viert am Lagerfeuer und schieben Wache bis ein Uhr. Immer wieder stehen wir auf und leuchten mit den Taschenlampen in die Dunkelheit. Es ist ruhig. Doch plötzlich schiesst uns das Adrenalin durch die Adern! 15 Meter vor uns streift mit angstmachender Nervosität eine einzelne Hyäne durchs hohe Gras. Immer wieder taucht sie ab und überrascht uns an einem anderen Ort. Die Dunkelheit macht es noch schwieriger, sie mit den Taschenlampen in Schach zu halten. Nur ihr unheimliches Knurren verrät den ungefähren Aufenthaltspunkt. Wir wecken Philipp und Florian, die für den absoluten Notfall bewaffnet sind. Nach einiger Zeit gibt es Entwar-nung. Die Hyäne hat das Weite gesucht, ohne ihre ganze Familie aufzubieten und uns anzugreifen. Dann bleibt es ruhig. Ich lege mich nach der Schicht müde, aber überglücklich in den kalten Schlafsack. Diese Nacht übertrifft einfach alle Erwartungen und sogar die Vorfreude! Klare Luft, die nach feuchtem Gras duftet. Im Hintergrund monotone Knackgeräusche, weil eine Elefantenherde eine ganze Baumgruppe abholzt und verspeist. Löwengebrüll, das über die Steppe hallt. Und über mir das Sternenzelt Botswanas mit Milchstrasse – auf genau diesen Momenthabe ich mich all die Monate so gefreut! Auf meinem Reiseprogramm von Private Safaris steht am Schluss der Satz: «Travelling – it leaves you speechless, then turns you into a storyteller» (Ibn Battuta/Arabischer Reisepionier). Treffender kann meine Reise, die mich nach dem Bush Camp der Okavango Guiding School in drei weitere, wunderbare Lodges in Botswana und Zimbabwe führte, nicht beschreiben! Über die Autorin: Josy Bucher, Alter: 50 Jahre, Beruf: Office Managerin, Afrika-Erfahrung: Vier Mal in Südafrika und einmal in Uganda mit Private Safaris. Alle Reiseberichte [...]
Reisebericht: Adrenalin, Glücksschreie und ein kleines bisschen Todesangst
Noch 50 cm weiter und dann geht’s 125 m im steilen Fall runter. Dieser Fact war uns absolut bekannt und genau das lockte uns auch, einmal im Leben im Devil’s Pool bei den Victoria Fällen zu planschen. Hätten wir allerdings gewusst, wie wir zu diesem Pool kommen, hätten wir uns das ganze sicher nochmals genauer überlegt… Das Ausflugsangebot rund um den Zambezi Fluss mit den weltbekannten Victoria Fällen ist vielfältig, ob aus der Luft, im Schiff oder zu Fuss, der gewaltige Wasserfall kann aus fast allen Perspektiven fotografiert werden. Doch wir entscheiden uns nach Ankunft in Livingstone/Zambia spontan, die höchsten Fälle der Welt nicht nur von der Gegenseite zu bestaunen, sondern direkt im Zambezi River zu baden. Und nicht irgendwo am ruhigen Ufer sondern natürlich direkt am Rande des tosenden Wasserfalls umgeben von weisser Gischt und mit direktem Blick auf den Regenbogen. Mit Badeutensilien und nicht wasserdichten Kameras im Gepäck werden wir zum Livingston Royal Hotel gebracht, wo die Tour jeweils startet. Beobachtet von den Gästen, welche die Ruhe im ehrwürdigen und prächtigen im Kolonialstil gebauten Hotel geniessen, laufen wir mit Turnschuhen ganz aufgeregt quer über den englischen Rasen an die Bootsanlegestelle. Dort dürfen wir ein Informationsblatt mit vielen kleingeschriebenen Gefahren, Risiken und Haftungausschliessungen unterschreiben und kurz darauf springen wir ins Boot, welches uns zur im Zambezi River liegenden kleinen Livingstone Island fährt. Schwimmwesten sind Pflicht, diese dürfen nicht nur locker übergeworfen sondern müssen festgezurrt werden, denn schliesslich fahren wir Richtung Wasserfall. Letzte Festhaltemöglichkeit Livingstone Island ist der Ausgangspunkt für den Devil’s Pool, wir steigen aus und nach einem kurzen Spaziergang über Sand und Steine trennt uns nur noch der Fluss vom Bad unseres Lebens. Doch wo ist das Boot, welches uns rüber fährt? Jetzt werden wir von unserem Guide Jamie aufgefordert, die Kleider auf den Steinen zu deponieren und kurz darauf stehen wir ziemlich ratlos in unseren Badesachen und mit Kamera in den Händen da. Wie geht’s jetzt weiter? Doch schon gibt uns Jamie klare Infos, die zumindest mich kurz innerlich zucken lassen…. Zuerst der Entscheid, dass von 8 Kameras nur 4 weiter mitgenommen werden können. Iphone, Nikon und Lumix machen das Rennen und werden in einen wasserfesten Seesack verpackt. Dann werden uns die zwei zusätzlichen Begleiter vorgestellt, welche für die Foto-Shootings und unsere Sicherheit verantwortlich sind. Jetzt zeigt Jamie auf das Seil, welches parallel zum Wasserfall im Fluss gespannt wurde, dies dient im Notfall als letzte Festhaltemöglichkeit, denn 20m weiter geht’s endgültig runter. Langsam aber sicher ahnt uns, was uns bevorsteht… Mit mehreren in den Fluss geworfenen Steinchen markiert Jamie die Stellen im Wasser zu denen wir in Einerkolonne schwimmen müssen um auf die nächsten flachen aus dem Wasser ragenden Steinen zu kommen. Herrje, jetzt ist es also soweit, aber niemand getraut sich einen Rückzieher und todesmutig steigen wir rund 50m vom höchsten Wasserfall der Erde in den angenehm warmen Zambezi Fluss und schwimmen gegen die Strömung zu jeder markierten seichten Stelle im Wasser um dort mit ungläuben Gesichtern Richtung Abgrund zu schauen. Jamie und seine beiden Kollegen hüpfen, laufen und schwimmen locker und leichtfüssig hin und her, die Augen überall und wehe wir weichen auch nur 1cm vom vorgegebenen Weg ab, dann werden wir sofort zurückgepfiffen. Am Rande des Abgrunds Und dann stehen wir vor dem Devils Pool direkt am steilabfallenden Wasser, ein einmaliger Augenblick, der sich jedoch 10min später sogar noch übertreffen lässt. Die Mutigen springen in den Pool, die weniger Mutigen rutschen rein und gemeinsam geniessen wir das Bad in diesem natürlichen Becken in der Grösse eines Privat-Whirlpools, welches teuflisch nahe am Abgrund liegt. Mit dem Wissen, dass es Fische im Wasser hat, welche an den Füssen knabbern könnten und dass wir dann auf keinen Fall die Beine anheben dürfen um nicht das Gleichgewicht im Wasser zu verlagern um im wahrsten Sinn des Wortes als „toter Mann“ in die Tiefe zu stürzen. Es trennen uns 50cm natürliche Felsabschrankung, welche auf Wasserhöhe ist und einen atemberaubenden Blick auf die herab stürzenden Wassermassen ermöglicht. Doch das ist noch nicht das ultimative Highlight, denn jetzt lässt uns Jamie nacheinander einzeln auf diesen Beckenrand bäuchlings liegen, mit den Händen ziehen wir uns zur Kante des Wasserfalles, heben die Arme hoch und schauen die 125m runter. Kein ungläubiges Verstummen sondern lautes Glücksgeschrei erfüllt die Luft, denn wir werden ja hinten an den Knöcheln vom Guide mit ganzem Körpereinsatz festgehalten, damit wir nicht mit ausgebreiteten Armen den Wasserfall runtersegeln. Leider ist der Aufenthalt zeitlich limitiert und wir machen uns schon bald wieder schwimmend und laufend auf denselben Rückweg, wo wir mit einem duftenden späten Frühstück und grossen Badetüchern empfangen werden. Unzählige Fotos und Videos welche mit den 4 Kameras geschossen und gedreht wurden, lösen gleichzeitig Erschrecken und Verzückung aus, haben wir tatsächlich gerade eben lachend im gefährlichsten Pool der Welt geplanscht? Auf unsere Frage, ob er mit seinen Kindern auch ab und zu im Devil’s Pool baden geht, antwortet unser Guide mit einem überzeugten NEVER! Gut haben wir das nicht im voraus gewusst… Alle Reiseberichte [...]
Reisebericht Kenya: Legendärer Oldtimer aus «Out of Africa» ist zurückgekehrt
Jochen Zeitz, der ehemalige Vorstandsvorsitzende von Puma, hat das gelbe Gipsy Moth- Doppeldeckerflugzeug mit der Kennung G-AAMY, das in dem weltberühmten Film «Jenseits von Afrika» zu sehen ist, zurück nach Kenya gebracht. Bereits 2013 ersteigerte er den Nostalgieflieger bei einer Auktion in Paris. Seit dem Erwerb in 2013 hat der britische Flugingenieur Henry Labouchere den Doppeldecker sorgsam wieder zusammen gebaut und mit einem neuen australischen Motor ausgeschattet. Zu neuem Leben erweckt, gleitet der Doppeldecker einmal mehr über die unendlichen Landschaften Kenyas – auch von Jochen Zeitz persönlich geflogen. Romantik fliegt in der Luft Seinen weltweit bekannten Auftritt hatte G-AAMY vor rund dreissig Jahren im Filmklassiker «Jenseits von Afrika» (1985). Die Szene gilt als eine der berühmtesten der jüngeren Filmgeschichte: Meryl Streep und Robert Redford gleiten als Karen Blixen und Denys Finch Hatton im gelb-schwarzen Doppeldecker über unendlich erscheinende grüne Savannen, über Flüsse und Wälder, vorbei an schroffen Schluchten, Wasserfällen und über die Tierwelt der Steppe. Die Szene wurde zum bekanntesten Sinnbild der leidenschaftlichen Romanze zwischen Blixen und dem Abenteurer Hatton. Für die Dreharbeiten des Kinofilmes «Jenseits von Afrika» wurde die Maschine mit dem Baujahr 1929 in den 1980er Jahren aus den Vereinigten Staaten nach Grossbritannien gebracht und von dort im Bauche eines Jumbo Jets nach Kenya geflogen. Nach Abschluss der Dreharbeiten kehrte der Doppeldecker nach Europa zurück. Oldtimer der Lüfte G-AAMY, der Name des Flugzeugs, ehrt die britische Flugpionierin Amy Johnson: Sie führte 1930 in einer «Gipsy Moth» als erste Frau einen Alleinflug von England nach Australien durch. 1941 kam sie unter bis heute ungeklärten Umständen bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. In den 1930er Jahren galt die «Gipsy Moth» als eines der beliebtesten Flugzeuge in Grossbritannien. 2010 existierten von den damals tausenden Flugzeugen nur noch 18 Exemplare – wenige darunter sind noch flugfähig. Dieses einmalige Juwel ist im Segera Camp, einem luxuriösen und nachhaltigen Retreat inmitten des kenyanischen Laikipia-Plateaus, gelandet. Das Segera Retreat liegt zwischen baumreichen Savannen und Graslandschaften der Laikipia-Hochebene Kenyas, in einer Höhe von rund 1700 bis 1800 Metern und unmittelbar nördlich des Äquators. Mehr erfahren Segara Retreat Alle Reiseberichte [...]
Teilnahmebedingungen Südafrika-Wettbewerb Private Safaris
TEILNAHMEBEDINGUNGEN SÜDAFRIKA-WETTBEWERB PRIVATE SAFARIS 2 Economyflüge mit Edelweiss nach Kapstadt und zurück. 7 Übernachtungen im Apartment @ Signal Hill Private Safaris Collection in Kapstadt. Das Apartment bietet Platz für bis zu 4 Personen. Exklusiv Mahlzeiten im Apartment sowie Transfers. Gültig für Aufenthalte zwischen 1. April 2022 und 30. November 2023, nicht gültig in der Hochsaison (während Schulferien 15. Juli - 11. August, Weihnachten/Neujahr 17. December 2022 - 10. Januar 2023. Verfügbarkeit der Unterkunft auf Anfrage bei Private Safaris. Die Flüge und Unterkunft muss vorab bei Private Safaris reserviert werden. Verlängerungen auf eigene Kosten. 1. Teilnahmeschluss ist der 30. März 2022 um 23.59 Uhr. Teilnahmeberechtigt ist jeder ab 18 Jahren mit Wohnsitz in der Schweiz. Ausgenommen sind Mitarbeitende der DERTOUR Suisse AG sowie deren Angehörige. 2. Mit der Teilnahme am Wettbewerb erklärt sich der Teilnehmer damit einverstanden, dass die Daten innerhalb der DERTOUR Suisse AG für Marketingzwecke genutzt werden können. Es werden keine Daten an Dritte weitergegeben. 3. Es besteht kein Kaufzwang. Eine Barauszahlung, Umtausch oder Übertragung des Preises ist nicht möglich. 4. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 5. Der/die GewinnerIn wir per E-Mail benachrichtigt. Der Anspruch auf den Gewinn verfällt, wenn die Übermittlung des Gewinns an den/die GewinnerIn aus Gründen, die er/sie zu verantworten hat (z.B. falsche E-Mail Adresse) nicht innerhalb von zwei Wochen nach der Gewinnbenachrichtigung erfolgen kann. In diesem Fall wird ein neuer Gewinner ermittelt. 6. Die Verlosung des Preises findet Anfang März 2022 unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. 7. Private Safaris, DER Touristik Suisse schliesst jegliche Haftung (einschliesslich Fahrlässigkeit) aus, die sich aus dem Zugriff bzw. dem verunmöglichten Zugriff auf die Website oder einzelner Elemente davon und aus der Benutzung ergeben könnten. Der Zugriff auf die Website sowie deren Nutzung werden nicht garantiert. Die DER Touristik Suisse AG übernimmt keinerlei Haftung für die Richtigkeit der auf der Website präsentierten Informationen, auch wenn diese soweit als möglich nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt werden. 8. Bei Fragen zur Bearbeitung von Personendaten oder für die Korrektur oder Löschung Ihrer Daten, kann sich der/die TeilnehmerIn an folgenden Kontakt wenden: Private Safaris DER Touristik Suisse AG Herostrasse 12 8048 Zürich Tel. 044 386 46 46 Zürich, im März 2022 [...]
Reisebericht: Frauenpower. Angel der Serengeti
Angel Vendeline Namshali ist Managerin eines Camps mit ausschliesslich weiblichen Mitarbeiterinnen. Angel beweist, dass auch Frauen in Tanzania Erfolg haben können. Tanzania ist eine überwiegend von Männern dominierte Gesellschaft. Angel Vendeline Namshali ist die erste weibliche Managerin vom Dunia Camp. Sie ist der Meinung, dass die Einstellung von rein weiblichem Personals eine grossartige Möglichkeit ist, andere Frauen zu stärken und ihnen die Möglichkeit zu geben, in einer touristisch wichtigen Umgebung zu arbeiten. Die Frauen von Dunia werden dank Angels Namen auch als «Engel der Serengeti» bezeichnet. Frauen können alles tun, was jeder andere Mensch auf dieser Welt tun kann Das Dunia Camp wurde nie mit der Idee von ausschliesslich weiblichem Personal ins Leben gerufen - alles passte einfach zusammen. Angel dazu: «So viele dachten, dass wir vor Tieren grosse Angst haben werden, dass wir nicht kooperieren können und nicht als Einheit arbeiten können - sie haben nicht auf die positive Seite einer Frau geschaut! Frauen können alles tun, was jeder andere Mensch auf dieser Welt tun kann». «Das Beste an meinem Job sind die Gäste», sagt Angel «Gastfreundschaft ist in meinem Herzen. Und ich liebe es, mit Gästen zu reden und von ihnen zu lernen. Ich habe keine Angst davor, mit ihnen in meinem nicht perfekten Englisch zu sprechen, ich bitte sie sogar, mich zu korrigieren, wenn ich etwas Falsches sage. Mein Vater sagte zu mir: Hab keine Angst, wenn du Englisch sprichst, je mehr Fehler du machst, desto mehr wirst du lernen». Sie arbeiten genauso wie jedes andere Camp. Sie sind einfach Frauen. Als Angel zum ersten Mal ankündigte, dass sie in der Tourismusbranche arbeiten wolle, wurde dies von den Menschen in ihrem Dorf abgelehnt. Doch das Blatt hat sich gewendet, sie ist jetzt ein leuchtendes Beispiel für junge tanzanische Mädchen. Eine für Tanzania grossartige Leistung, auf die Angel sehr stolz ist. Die Familien aller Dunia-Frauen stehen finanziell besser da, da die Frauen jeden Monat einen garantierten Lohn nach Hause bringen. Die Auswirkung der Arbeit von Angel und ihrem Team ist enorm - es bedeutet, dass es eine ganze Generation junger Frauen in Tanzania gibt, die daran glauben, dass sie ihre Träume verwirklichen können. Alle Reiseberichte [...]
Kundenmagazin & Blog
News Africa - unser Blog & Kundenmagazin Spannende Stories aus Afrika Digital Detox in Zambia Digital Detox in Zambia Anna Maier Südafrika Jobtausch. Eine Luzerner Investmentbankerin in Tanzania Adrenalin, Glücksschreie und ein kleines bisschen Todesangst Faire Früchte von Mozambique nach Bern Legendärer Oldtimer aus «Out of Africa» ist zurückgekehrt Frauenpower. Angel der Serengeti Die REGA von Okavango Zimbabwes diebische Elefanten Von der Matur in den Busch Rovos Rail - Die Geschichte Ayabonga Mgope und sein erstes Fahrrad Am Ende ergibt alles einen GIN Reise des Lebens in Botswana Mit Frans unterwegs durch Namibia Auf der Suche nach einem verletzten Nashorn Kulinarische Kochkünste Hier werden Sie vom Affen gelaust Baustelle mitten in der Wildnis Das Reisemagazin für Afrika-Fans Sie kennen unsere Kundenzeitung noch nicht? Wir liefern interessante Artikel über Afrika, Produkte-Neuigkeiten, Afrika-Anlässe und vieles mehr. Lesen Sie die neuste Ausgabe noch heute und lassen Sie sich faszinieren von "Out of Africa"-Neuigkeiten und Reportagen. Online durchblättern Blättern Sie in unseren Online-Ausgaben und speichern Sie Ihre Favoriten als PDF. News Africa 2019 online lesen News Africa 2018 online lesen News Africa 2017 online lesen News Africa 2016 online lesen News Africa 2015 online lesen News Africa 2014 Ausgabe 2 online lesen News Africa 2014 Ausgabe 1 online lesen News Africa 2013 Ausgabe 2 online lesen News Africa 2013 Ausgabe 1 online lesen News Africa 2012 online lesen [...]
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